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27 Fakten über mich


So wie all meine Posts kommt auch dieser spät, aber doch.

Ich hatte vor kurzem Geburtstag (deshalb "spät, aber doch", weil nicht brandaktuell) und zwar meinen 27. 
Ob das jetzt alt oder jung ist, dürft ihr für euch entscheiden, ich sehe das halbwegs entspannt. Es kommt halt darauf an, worum es geht. Ein Beispiel: Was Hüpfburgen angeht, bin ich irgendwie (zu) alt. Was Sich-über-die-Jugend-von-heute-Beschweren betrifft, bin ich eigentlich zu jung.
Ihr seht, so ein Geburtstag und damit neues Lebensalter, kann ganz schön kompliziert sein! Es ist ja auch wirklich unfair! Da bekommt man gerade mal so halbwegs raus, wie es mit 26 läuft und pabääähhhm... wird man 27.

Kommen wir aber zum heutigen Post. 
Jaja, oder Post der Woche... Jaaaa gut, vielleicht auch des Monats! Manno, lasst mich doch! Es ist mein Blog! Da darf ich schreiben so oft (und auch so selten) ICH will!
Weil ich selbst solche Posts sehr gern lese, dachte ich mir, mal selbst so einen "ach so lustige und interessante Fakten über mich, die bestimmt jeden interessieren und die Welt unglaublich bewegen"-Post zu verfassen. Naja, aber es ist ja (wie bereits erwähnt) mein Blog und so besteht durchaus berechtigterweise die Annahme, dass euch so etwas interessiert, wenn ihr schon hier seid. :)
Ich werde versuchen mich kurz zu fassen.
Ha, der war gut!

1. Ich habe keinen zweiten Vornamen.

2. Ich habe mir noch nie die Haare gefärbt.

3. Ich esse keinen Salat. Nicht einmal Nudelsalat.

4. Ich bin großer Louis de Funès Fan! Deshalb heißt mein Hund auch Louis ;)

5. Ich habe mir einmal den rechten Zeigefinger und einmal den linken kleinen Finger gebrochen.

6. Ich trinke nur einmal im Jahr Alkohol - an meinem Geburtstag.

7. Ich ertrage es nicht, wenn irgendwo "für was" gesagt wird oder steht! Das heißt WOFÜR! (Da schreie ich auch schon mal die Kino Leinwand an)

8. Ich träume JEDE Nacht und kann mich den ganzen Tag daran erinnern.

9. Ich trage Kontaktlinsen.

10. Zu Hause habe ich immer Hausschuhe an, weil ich sehr schnell kalte Füße bekomme. Sogar im Sommer.

11. Ich bin nicht tätowiert.

12. Ich trinke keinen Kaffee, schwarzen Tee mit Milch dafür umso lieber.

13. Ich bin abergläubisch.

14. Ich habe Ohrlöcher bekommen, als ich ganz klein war, habe aber sonst keine Piercings.

15. Ich habe eine Zeit lang als Kellnerin in einer Bar gearbeitet und war darin ungefähr so toll wie Penny von The Big Bang Theory.

16. Ich habe immer sehr gern gelesen und hatte schon als Kind meine Nase ständig in irgendeinem Buch.

17. Ich liebe alle möglichen Serien und Filme, hasse aber, dass ich so viel fernsehe.

18. Ich habe früher grundsätzlich immer den Aufzug genommen, wenn es einen gab, heute gehe ich fast immer über die Treppen.

19. Ich bin 1,68m groß.

20. Es fällt mir sehr schwer manche Dinge oder Eigenarten (von anderen oder auch mir) einfach zu akzeptieren.

21. Ich habe Flöte und Klavier spielen gelernt, kann es aber heute nicht mehr.

22. Ich erledige fast alles im letzten Moment.

23. Ich bin ein extremer Dickkopf und mache oft Dinge (nicht) "aus Prinzip".

24. Ich liebe die Weihnachtszeit, kann das eigentlich Fest dann aber nie wirklich leiden.

25. Ich habe mir (nicht ganz so) heimlich immer eine Überraschungsparty für meinen Geburtstag gewünscht und heuer tatsächlich eine bekommen! 
DANKEEEE!!!!

26. Ich habe von Natur aus so helle Augenbrauen, dass ich sie regelmäßig färbe und sogar Microblading machen habe lassen.

27. Ich liebe den Herbst über alles! Es ist die beste Jahreszeit überhaupt! Die bunten Blätter, die kühle Brise, die Kuschelpullis...! 

Und jeder, der was anderes behauptet: Der Sommer ist viel zu heiß! 28 Grad haben wir schon lange nicht mehr! 35 Grad im Schatten sind die harte Realität! Und es ist zwar toll, wenn es lange hell bleibt, aber was nutzt einem das, wenn man schon nicht mehr weiß, was man ausziehen soll und ständig von Insekten zerstochen wird!
Der Winter ist zu kalt und eisig (das habe sogar ich nach diesem letzten Winter eingesehen) und der Frühling ist zwar ganz nett, aber da sind die Bäume noch viel zu kahl und die ganzen Insekten sind dann schon wieder da!
Oh Mann! Sorry, aber da habe ich eine ziemlich gefestigte Meinung (siehe Punkte 20 und 23).

Und weil ich den Herbst so liebe, kommen hier jetzt noch ein paar Fotos, die im Oktober entstanden sind.

Danke für's Lesen, ich hoffe, es war spannend! Und falls euch irgendein Punkt näher interessiert, könnt ihr gerne einfach nachfragen.










Meine erste Tupperparty - oder: Wie man eine Tupperparty überlebt




Vor einigen Monaten erntete ich staunende Blicke, als ich gegenüber einiger Arbeitskolleginnen zugegeben habe, noch nie auf einer Tupper-, Kerzen-, Bastel- oder Wasweißich-Party gewesen zu sein. Heutzutage kann man nämlich anscheinend aus echt allem eine Party machen. Von den meisten Dinge hatte ich noch nie etwas gehört und beim Rest war ich doch sehr überrascht, dass man daraus eine Party machen kann. 
Eine Putzparty?! Also ehrlich! Haben da alle Partyhüte auf und man putzt im Kollektiv unterm Strobolicht die Küche? Und nächste Woche ist dann das Bad von der Sabine dran! Ich bring' das Schwarzlicht mit! Yeah...!
Nein, danke. Nicht für mich. Aber als mich dann eine Freundin vor ein paar Wochen zu einer Tupperparty bei sich zu Hause eingeladen hat, war die Neugier doch sehr groß und ich sagte gespannt zu. 

Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch. In meiner Vorstellung lief das Ganze so ab: einige Frauen sitzen an einem Tisch, es gibt Kaffee und Kuchen, ein paar Plastikschüsseln werden im Kreis rumgereicht und man darf erst gehen, wenn man etwas bestellt hat. 
Oder vielleicht ist es doch viel spannender! Vielleicht bekommen wir Kutten und beten in unterirdischen Gemäuern den Multi Meister Fuß mit Faschier-, Keks-, Reibe-, Schnitt- und Saftaufsatz an und weil ich ein neues Mitglied in der Sekte dem Verein bin, darf ich feierlich ein Grapefruit entsaften! Aber was, wenn ich nicht stark genug bin und das Glas nicht voll wird? Werde ich dann mithilfe des 6-teiligen Messersets den Tuppergöttern geopfert?! Ok, ok, da ist jetzt ein bisschen meine Fantasie mit mir durchgegangen, aber es kann ja nicht schaden ein paar Liegestütze zur Vorbereitung zu machen. Nur zur Sicherheit.

Dann war es soweit. Der große Tag meiner ersten Tupperparty war gekommen. Und es hat viel mehr Spaß gemacht, als ich gedacht habe. Zu meiner Enttäuschung gab es zwar keine Kutten, dafür aber Kaffee und dazu belegte Brote. Es hat sich auch herausgestellt, dass es ödes Schüsseln Herumreichen lange nicht mehr gibt. Stattdessen gibt es Live-Performances, die in einem kulinarischem Erlebnis gipfeln. Naja, kulinarisches Erlebnis ist dann vielleicht doch ein bisschen übertrieben, aber es gab Essen, also hey! 
Die Gerätschaften werden also nicht mehr nur hergezeigt, sondern tatsächlich benutzt. Und zwar nicht nur um ein paar Karotten zu schälen oder Zwiebeln zu zerkleinern, die dann achtlos in der Ecke liegen gelassen werden. Nein, es wird richtig gekocht und - mein Lieblingspart - anschließend auch gegessen. 
Bei uns gab es einen Aufstrich und einen Apfelstrudel mit Vanillesoße aus der Mikro. Hört sich alles schon mal nicht schlecht an, war dann aber noch so richtig lustig, weil irgendwie nichts so funktionierte, wie die Tupperfee (so nennt man diese Vorführerinnen doch, oder?) sich das vorgestellt hatte. Zum Beispiel ließ sich das Gemüse nicht so leicht zerteilen, und so war der Aufstrich dann... ich sage mal... etwas grob. Und ungesalzen. Aber egal, es gab ja noch den Strudel. Leider hatte auch die Maschine zum Reiben der Äpfel den Dienst verweigert, weshalb wir dann doch eine ganz herkömmliche Reibe aus dem schwedischen Möbelhaus verwendet haben. Dann kam aber die Vanillesoße und da war ich ganz begeistert! Einfach in die Mikro, ganz ohne Anbrennen, ganz ohne Stress. Meine Oma hat mir später allerdings erzählt, dass sie das seit Jahren schon genau so macht, nur in einer stinknormalen Glasschüssel...


Oma 1 : Tupperware 0

Zum Schluss durfte die Gastgeberin dann noch die glückliche Gewinnerin eines Mini-Kruges ziehen (ich war es nicht und habe ihr deshalb natürlich sofort die Freundschaft gekündigt!). Was mir wirklich gut gefallen hat war, dass jeder einen Katalog und ein Bestellformular mit nach Hause bekommen hat, das man dann ausgefüllt, falls man etwas bestellen möchte, der Gastgeberin gibt, oder ihr einfach ein Foto davon schickt. So gibt es absolut KEINEN Kaufzwang und man kann das Ganze nochmal überschlafen.



Was? Ich hatte euch Tipps zum Überleben einer Tupperparty versprochen?! Achja. Also gut:

  • Bringt Hunger mit. Aber nicht zu viel! Es wird ziemlich sicher Essen geben, aber es könnte sein, dass es nicht gelingt. Und falls doch, sind die Portionen eher überschaulich. Wahrscheinlich hängt das aber auch ein bisschen davon ab, was die Gastgeberin sonst so vorbereitet.
  • Ihr müsst NICHTS kaufen, wenn ihr nicht wollt und werdet zu keinen übereilten Entscheidungen gezwungen und das ist wichtig, denn...
  • Tupperware ist sauteuer!
  • Fragt eure Tupperfee vielleicht nach Vereinstreffen. Unsere hatte da ein paar lustige Geschichten auf Lager.
  • Liegestütze sind zur Vorbereitung nicht notwendig, schaden aber nie.
  • Und wie immer im Leben: nehmt das Ganze nicht zu ernst und habt einfach Spaß!

Mein Fazit zum Thema Tupperparty: ich würde vielleicht nochmal hingehen. Für mich geht es dabei aber nur um den gesellschaftlichen Aspekt, den die Firma Tupperware für den Vertrieb ihrer Produkte ja ganz gezielt nutzt. An den Produkten selber, habe ich allerdings kein großes Interesse. Ich verwende doch lieber Schüsseln etc. aus Glas. Die sind zwar schwerer, aber es ist halt doch umweltfreundlicher und teilweise gesünder. Plastikflaschen als "Ökoflaschen" zu bezeichnen, nur weil man sie wiederverwenden kann, finde ich doch ein bisschen sehr großzügig. Glasflaschen kann man nämlich auch ganz einfach wiederverwenden, ohne dass sich irgendwelche Schadstoffe im Getränk ablagern. Und wenn es dann wirklich doch mal Plastik ist, dann reicht mir auch die Variante aus dem schwedischen Möbelhaus, die nicht mal ein Zehntel von dem Preis hat. Ich bin sicher kein Umweltapostel, aber ich denke, dass man manche Dinge eben doch sehr einfach ein bisschen besser machen kann.

Zum Abschluss wünsche ich euch natürlich viel Spaß auf den diversen Partys, die es heutzutage so gibt und lasst mich ruhig wissen, was auf eurer Tupperparty schon alles schief gegangen ist!



Regenbogenkuchen selber machen - ein Erfahrungsbericht


Ich backe wirklich gerne, aber an einen Regenbogenkuchen hätte ich mich von selber wahrscheinlich nicht gewagt. Tja, aber für so etwas habe ich eine Schwester. Meine Nichte wird süße 18 und ich darf backen. 

Der Auftrag: "Ein Regenbogenkuchen. Also mit den einzelnen farbigen Schichten. Schön bunt. Aber außen ganz weiß! Aber schmecken soll er bitte auch, ja?! Alle, die so einen Kuchen einmal probiert haben, haben gemeint, dass er zwar toll aussah, aber nicht gut schmeckte. Das kannst du eh, oder? Super, danke! Und bring bitte auch die Kerzen mit!"

So, da stand ich nun. Ein übersteigertes Selbstbewusstsein, was meine Backkünste betrifft, hat mich diesen Auftrag annehmen lassen, aber ich war bereit alles für die Familie zu geben.
Schritt 1 war für mich ganz klar Pinterest. Da gibt es viele tolle Fotos, aber nicht ganz so viele verständliche Rezepte. Außerdem fange ich eh mehr mit bewegten Bildern an, also führte mich Schritt 2 meiner Recherche auf YouTube. Die Videos von CupcakeJemma kenne ich schon länger und ich war hocherfreut, dass sie eines davon der Herstellung des berühmten Rainbow Cakes gewidmet hat. Das Video dauert keine 17 Minuten. Naja, dann kann das ja so schwer nicht sein! Ha! FALSCH! Aus 17 Minuten können nämlich ganz schnell 17 Stunden werden! Aber die Liste der Zutaten war übersichtlich und in weiser Voraussicht startete ich zwei Wochen vor der Geburtstagsfeier einen Probedurchgang. 

Dieses Probebacken beinhaltete einen Merkur-Einkauf von fast einem Kilo Butter, noch mehr Zucker und ein bisschen Mehl, außerdem einen erfolglosen Besuch beim Konditor meines Vertrauens, der mir kein Farbpulver bescherte, das Ausborgen einer Springform von meiner Oma und einer weiteren Springform meiner lieben Nachbarin, die mir auch noch ihr Backofengitter überlassen musste, da ich die Formen sonst nicht in den Ofen gebracht hätte. 
Es hat dann einen ganzen Tag (unterbrochen von einem Kinobesuch - Deadpool. Es war eben Valentinstag...) gedauert, aber um 23:30 konnte ich dann endlich das fertige Kunstwerk präsentieren. Naja, eigentlich konnte ich es nur mir selbst präsentieren, weil alle anderen vernünftigerweise geschlafen haben.



Das Probebacken hat auf jeden Fall einiges gebracht. Zum Beispiel wusste ich jetzt, dass ich zu den knapp über 16 Minuten vom Video nicht nur die Backzeit dazuzählen muss, sondern es wirklich den ganzen Tag dauert so einen Regenbogenkuchen zu backen. Außerdem konnte man sehen, dass die Lebensmittelfarbe zwar gut war, ich aber mehr davon verwenden musst. Und zu guter Letzt: zwei Backformen reichen nicht. Und Teig und Buttercreme muss ich auch mehr machen.

Ich war dann ein paar Tage lang verzweifelt auf der Suche nach Einweg-Backformen, die mir die ganze Sache enorm erleichtert hätten, konnte aber einfach keine finden. 
Als der große Tag dann da war, also der Tag der Party, aber vor allem der Tag des Regenbogenkuchens, hat mir meine Oma in weiser Voraussicht gleich drei Backformen gegeben. Und oh Mann, das war wirklich eine Riesenhilfe!

Im Video werden für den Teig unter anderem 9 Eier verwendet. Ich habe im Endeffekt 11 Stück verwendet, also alle anderen Zutaten durch 9 und dann mal 11 gerechnet. So kam ich auf fast ein ganzes Kilogramm Zucker, Butter und Mehl.






Die Springformen hatten einen Durchmesser von 26cm. So wurde der Kuchen nicht nur hoch, sondern insgesamt richtig schön groß.

Zum Färben habe ich Lebensmittelfarbe in Pulverform verwendet. Im Video benutzt sie Paste, aber die bekommt man hier kaum und beim Müller gab es ein perfektes Set mit genau den Farben, die ich gebraucht habe. Beim Probebacken habe ich ca. ein halbes Sackerl von dem Pulver verwendet, für den richtigen Kuchen dann habe ich ein ganzes und den Rest vom Probebacken benutzt, also ca. 1,5 Packerl. 



Die Teigmengen waren dann leider ein bisschen viel für meine normale Haushaltsküchenmaschine, weshalb ich das Mehl etwas beschwerlich per Hand einrühren musste. Es war deshalb etwas beschwerlich, weil die Schüssel fast überging.




Mit drei Springformen geht das Ganze auf jeden Fall ein ganzes Stück schneller und besser. Ich habe den Boden der Formen mit rund ausgeschnittenem Backpapier belegt und mir so das Abwaschen zwischen den Backgängen erspart, aber lasst mich euch eines sagen: Ihr werdet wahrscheinlich nie so viel Geschirr abwaschen, wie wenn ihr einen Regenbogenkuchen backt! Vor allem das gleiche Ding immer wieder, weil ihr es ständig braucht, sich die Farben aber nicht vermischen dürfen!

Für die Buttercreme habe ich mir professionelle Hilfe von Dr.Oetker geholt und drei Packungen "Torten Creme klassischer Art" nach Anleitung zubereitet. Mit der originalen Buttercreme aus dem Rezept hat der Kuchen extrem süß und buttrig geschmeckt. Mit der Mischung war das viel besser! So hat es mehr nach einer Art Vanillepudding-Creme geschmeckt und alle waren begeistert, vor allem die Kinder. 
Beim Anrühren war die Creme irgendwie komisch weich und auch recht gelb und klumpig, aber ich habe dann einfach Maisstärke hinzugefügt und die Küchenmaschine volles Rohr aufgedreht und dann hat es gepasst.



Leider habe ich kein Foto von dem angeschnittenem Endprodukt, aber es hat wirklich toll ausgesehen und geschmeckt! 
Auftrag ausgeführt!

Meine Schwester war dann noch so lieb, extra vor allen zu sagen, dass ich die Torte gebacken habe und ich habe reichlich Applaus geerntet, worüber ich mich dann doch sehr gefreut habe!

Vielleicht konnte ich dem, oder seien wir ein bisschen realistischer, der einen oder anderen von euch weiterhelfen. Es ist wirklich möglich so einen Regenbogenkuchen, der gut schmeckt, selbst herzustellen. Man braucht nur sehr viel Zeit und ein halbes Dorf, das einen mit Backutensilien versorgt!



2016 - Ein guter Anfang


Bevor ich hier mit 2016 beginne, möchte ich erst noch mit 2015 abschließen. 

2015 war ein tolles Jahr für mich: 
Ich hatten den besten Geburtstag überhaupt, weil so viele liebe Menschen mit mir gefeiert haben. 
Ich habe meine sportliche Seite ein bisschen entdeckt.
Und 2015 war das Jahr, in dem ich mir nach so langem Warten endlich einen Hund geholt habe und ich habe es seitdem keinen einzigen Moment lang bereut.
Es gibt noch so viel mehr Gründe, warum 2015 das tollste Jahr überhaupt für mich war, und genau deshalb fiel mir das Loslassen nicht wirklich leicht. 
Aber vor Silvester kann man sich eben nicht drücken und so habe ich mich dem Schicksal hingegeben und den 31. Dezember 2015 noch einmal so richtig mit einem langen Spaziergang mit meinem Hund genossen.



Den Jahreswechsel haben mein Freund und ich zu Hause verbracht. Das war in den letzten Jahren immer sehr schön so, und obwohl es nett gewesen wäre, es doch mal krachen zu lassen, haben wir uns, dem Hund zuliebe, dagegen entschieden. Der hat sich von dem ganzen Trubel allerdings nicht wirklich beeindrucken lassen und jedes Feuerwerk, jeden Knallkörper und jedes: "Yeeeeaaaahhhh!!!! Sülvestaaaa!!!" von Draußen großzügig ignoriert. Im Endeffekt hat er Silvester sogar komplett verschlafen und hat nicht einmal mit einem Ohr gezuckt. 

Und dann war es da. 2016. Und was soll man mit so einem neuen Jahr anfangen, wenn man sich weigert Neujahrsvorsätze zu fassen, um sie nach wenigen Tagen links liegen zu lassen? Erst einmal schlafen und sich am 01. Jänner vom Schnee überraschen lassen! 



Ja, da haben wir nicht schlecht geschaut, als wir im neuen Jahr von einem Winterwunderland begrüßt wurden. Obwohl eigentlich damit zu rechnen war, dass pünktlich nach Weihnachten doch noch der Winter kommt. 
Aber so schnell wie der Schnee da war, war er auch schon wieder weg und deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass wir gleich in der Früh eine Weile durch die weiße Pracht gestapft sind. 

Natürlich waren auch wir beim obligatorischen Neujahrsspaziergang dabei und haben dabei den ersten Sonnenuntergang des Jahres genossen. 




Und dann war dieser erste Tag auch schon wieder vorbei. Eigentlich nichts Besonderes. Er verging genau so schnell, wie alle anderen Tage und trotzdem war er anders. 
Nicht nur wegen dem Schnee, oder weil die Geschäfte geschlossen hatten, und auch nicht, weil so viele Menschen spazieren gegangen sind, die sonst kaum einen Fuß vor die Türe setzen. Ich glaube, dass es egal ist, ob man Silvester feiert, oder nicht (heuer wollte ich mich selbst dem Ganzen ja am liebsten entziehen), aber man kann diesem Gefühl von einem neuen Anfang einfach nicht entgehen. Und das ist auch gut so!



Was ich zu Weihnachten bekommen habe


Wer meinen Blog schon kennt, der weiß, wie sehr ich es liebe, die richtigen Geschenke zu finden und zu verschenken
Aber natürlich freue ich mich auch immer sehr über die tollen Geschenke, mit denen ich jedes Jahr überrascht werde. Und weil geteilte Freude ja doppelte Freude ist, und ich sowieso (wie wahrscheinlich alle) nach Weihnachten ständig gefragt werde, was mir das Christkind gebracht hat, zeige ich euch hier, was ich heuer zu Weihnachten bekommen habe. Außerdem liebe ich es selbst solche Posts zu lesen, was für mich schon ein ausreichender Grund selbst einen zu schreiben!





1. Jamie's Superfood für jeden Tag

Jamie Oliver mag man, oder eben nicht. Ich mag ihn. Also zumindest was er so veröffentlicht, weil persönlich kenne ich ihn ja leider nicht. 
Und da mir die Videos zum Thema Superfood sehr gut gefallen, die er so auf Youtube teilt, und ich mich allgemein für gesunde Ernährung interessiere, habe ich mich sehr gefreut, dieses Buch unter dem Weihnachtsbaum zu finden. 


2. Kitchen Aid Handmixer in empire red

Mit diesem Packerl ging wirklich ein Traum von mir in Erfüllung! Na gut, es ist nicht die große Küchenmaschine, aber für die hätte ich in meiner jetzigen Küche sowieso keinen Platz und mein alter Handmixer hatte seit geraumer Zeit nur mehr einen Rührbesen. Also ist der Mixer perfekt für mich. Ich kann es kaum erwarten, meinen ersten Kuchen damit zu backen! Vielleicht finde ich ja gleich ein passendes Rezept in meinem neuen Kochbuch!


3. Eyeliner von Mac

Ich habe nicht viele teure Schminksachen, aber vor kurzem bin ich schwach geworden und habe mir einen Concealer von Mac gekauft. Und nachdem mein Eyeliner von Manhatten schon wieder ausgetrocknet ist, kommt mir dieser "Luxus-Liner" gerade recht. Ich habe ihn bereits kurz ausprobiert und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. 


4. Bio Mandel-Orangen-Schokolade

Seit letztem Nikolaus habe ich Schokolade fast ein bisschen satt. Aber eben nur fast und so eine Tafel Bio Mandel-Orangen-Schoki ist schon etwas Besonderes. Ich habe auch schon ein Eck probiert (ja, wirklich nur ein Eck!) und sie ist wirklich köstlich!


5. Real Techniques Pinsel-Set

Als perfekte Ergänzung für meinen neuen Eyeliner, habe ich dieses tolle Pinsel-Set bekommen. Von den Real Techniques Schminkpinseln habe ich ja schon viele gute Dinge gehört und ich freue mich darauf, sie endlich selbst ausprobieren zu können.


6. Superfood 

Damit ich meinen neues Kochbuch gleich einsetzen kann, habe ich eine ganze Kiste mit lauter tollen gesunden Bio-Superfood-Zutaten bekommen. 
Die Chia-Samen kenne ich schon lange und finde sie wirklich super. Sonst habe ich noch ein veganes Müsli und vier verschiedene Smoothie-Zusätze bekommen, mit denen man anscheinend noch viel mehr machen kann, aber da muss ich mich erst noch genauer informieren.


7. Philips Sonicare AirFloss

Dieses Gerät wollte ich haben, seit mir mein Zahnarzt gesagt hat, dass ich öfters Zahnseide benutzen soll. Ich verwende es jetzt seit einigen Tagen und bin sehr zufrieden. Bleibt nur noch abzuwarten, was mein Zahnarzt davon hält...


8. Die Känguru-Chroniken

Wer hin und wieder ein Buchgeschäft betritt, der hat sicher auch schon einmal eine dieser Känguru-Chroiken gesehen. Gelesen habe ich bis jetzt noch keines dieser Bücher, aber ich bin schon sehr gespannt darauf!


Ich hoffe, dass ihr auch so eine Freude mit den Geschenken habt, die ihr unter dem Christbaum ausgepackt habt!



Verschenkt


Ich war von 23.-28. Dezember in weihnachtlicher Mission unterwegs und habe Packerl an meine Liebsten verteilt. Jetzt haben alle ihre Geschenke erhalten und sich angemessen freuen können, und ich kann euch ein paar Kleinigkeiten verraten, die ich unter den Christbaum gelegt habe. 
Natürlich mit strickten Anweisungen vom Christkind! 






1. How to Survive a Sharknado

Für einen SchleFaZ-Fan (SchleFaZ = Schlechteste Filme aller Zeiten) habe ich schon vor einigen Monaten dieses tolle Buch gefunden. Ich glaube nicht wirklich, dass auch nur eine, der darin behandelten Katastrophen, jemals eintreten wird. Falls doch, kann man notfalls aber sicher einem sehr langsamen Zombie auf den Kopf schlagen und ihn damit wenigstens kurzfristig verwirren.


2. Handyhülle

In meiner Familie wurde heuer das ein oder andere Handy aktualisiert. Da hat es sich natürlich angeboten dafür zu sorgen, dass die neuen Exemplare auch möglichst lange wie neu bleiben.


3. How to Be Parisian wherever you are

Dieses Buch habe ich einer lieben Freundin geschenkt, die sehr verliebt in Paris ist und gar nicht oft genug hin kann. Sie ist nicht gerade eine Leseratte, hatte dieses Buch aber in zwei Tagen ausgelesen. Muss ich mehr sagen...?


4. Nutella-Messer

So ziemlich jeder liebt Nutella. Manche aber eben noch mehr als andere, und für diese Menschen ist ein eigenes Nutella-Messer genau das Richtige. Dazu gab es von den Verwandten noch ein extragroßes Glas Nutella. Übrigens ohne Absprache.


5. Air Power Soccer Disc

Auf dieses Ding bin ich ganz zufällig im Internet gestoßen und habe es sofort als perfektes Geschenk für meinen kleinen Neffen identifiziert. Die Scheibe wird mit Batterien betrieben (die ich natürlich gleich in den Karton dazugeschummelt habe) und gleitet über den Boden, wie beim Air-Hockey. 


6. Extralange Ladekabel

Letztes Jahr habe ich zu Weihnachten selbst so ein Ladekabel bekommen und mein altes Kabel seitdem nicht mehr angerührt. Es ist einfach so viel praktischer, wenn man sein Handy, auch während es angesteckt ist, normal verwenden kann und sich nicht neben der Steckdose in unmögliche Yoga-Positionen verrenken muss, um den Ladevorgang nicht zu unterbrechen.


7. The Big Bang Theory - Staffel 8

Serien-DVDs zu verschenken ist ideal, wenn sie gefallen und es viele Staffeln gibt. 
Meine Tante liebt "The Big Bang Theory" und schaut sich alle Folgen am liebsten ganz in Ruhe und in der richtigen Reihenfolge auf DVD an. Tja, und da nicht ganz zufällig, wie ich meine, jedes Jahr, rechtzeitig vor Weihnachten, die neueste Staffel erscheint, wird sie von mir immer zeitnah versorgt.



Hoffentlich hattet ihr auch Spaß beim Schenken und beschenkt werden! 


4. Adventswochenende


An meinem vierten Adventswochenende kam einiges anders als gedacht, was im Nachhinein betrachtet aber gar nicht so schlimm war. Weihnachtsgeschenke wurden besorgt, Christbäume gefällt (naja, von uns eigentlich nur einer) und Kekse gebacken.


...Jaja, und gegessen!


Freitag

Am Freitag war es für mich allerhöchste Zeit die letzten Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Eigentlich war ich damit ganz schön spät dran, wenn man bedenkt, dass ich im Oktober mit dem Einkaufen begonnen habe. Die meisten Geschenke habe ich im Internet gesucht, gefunden und bestellt und so seit Mitte November eine beachtliche Päckchensammlung im Schrank. Aber ein paar Dinge müssen eben analog besorgt werden und so konnte mich nicht einmal dieser, verdächtig dem Anfang eines Horrorfilm ähnelnder, Abstieg davon abhalten, meine Sammlung endlich zu vervollständigen.




Samstag

Der eigentliche Plan war am Samstag Kekse zu backen, alle Geschenke artgerecht zu verpacken, einer Freundin die Haare zu machen (ja, ich bin diese Freundin, die alle anrufen, wenn sie eine chice Frisur haben wollen) und dann selbst noch zwei Stunden vorm Spiegel zu stehen um danach viel zu übertrieben gestylt zur jährlichen Weihnachtsfeier des Sportvereins von meinem Freund zu gehen. Hört sich doch ganz gut an, oder? Dachte ich auch. 
Aber noch während ich den gekühlten Keksteig aus der Frischhaltefolie wickeln wollte, bekam ich einen Anruf und musste spontan arbeiten fahren. Da am Heimweg mein Auto dann nicht ganz so wie ich wollte, hat sich das Ganze dann bis zur Eröffnung des Buffets auf der Weihnachtsfeier hingezogen, die ich nicht mehr erlebt habe.


Sonntag

Der Sonntag war dann dafür wieder ein Sinnbild an Ruhe, Frieden und Weihnachtlichkeit. Wir waren zum Mittagessen bei den Schwiegereltern eingeladen, wo es das beste Gulasch gab, das ich seit langem in mich reinschaufeln durfte. Das Essen wurde natürlich auf dem schönen Geschirr serviert, und wir saßen brav rund um den Adventskranz, auf dem bereits die vierte Kerze brannte. 
Und dann kam mein persönliches Highlight. Wir sind alle gemeinsam ausgerückt um einen Weihnachtsbaum zu holen! Und ich meine damit nicht, dass wir uns in's Auto gesetzt haben und zu irgendeinem Christbaum-Verkauf gefahren sind. Nein, wir sind in den Wald und haben einen umgesägt! Keine Sorge, nicht irgendeinen Baum in irgendeinem Wald. Das war alles mit dem Besitzer ausgemacht. Aber ich habe mich trotzdem wie in "Schöne Bescherung" mit Chevy Chase gefühlt. Na gut, im Gegensatz zu den Griswolds mussten wir nicht kilometerweit durch den Schnee stapfen und waren wenigstens mit einer Säge bewaffnet, weshalb wir den armen Baum nicht gleich entwurzeln mussten. Aber es hatte etwas sehr Uriges an sich.
Am Nachmittag waren wir wieder daheim und ich konnte endlich Kekse backen. Mit einer vollen Keksdose von der Schwiegermama waren wir sicher versorgt, weshalb das Backen gleich viel entspannter ablief. Ich finde sowieso, dass Kekse backen nur dann richtig Spaß macht, wenn man sie nur für sich macht. Sonst muss man sich so bemühen und ärgert sich viel mehr, wenn was schief geht. Und wenn die Hälfte der Kekse nie das Licht des Ofens erblickt, weil man gnadenlos genug Teig genascht hat, um damit eine ganze Sternen-, Schneeflocken-, und Engels-Armee herzustellen zu können, ist das auch nicht so schlimm. Also abgesehen davon, dass einem dann schlecht ist. Aber wir wissen alle, dass es das wert ist und begehen den Fehler gerne wieder.




Jetzt ist die Zeit der Vorfreude ja leider bald vorbei, aber trotzdem wünsche ich euch noch einen schönen restlichen Advent! Ich werde mich jetzt in die letzten Vorbereitungen für die Feiertage stürzen, die hauptsächlich aus Hausarbeit bestehen...

Richtig Gutscheine verschenken



Jeder kennt das. Man hat alles versucht, um das richtige Geschenk zu finden. Man hat das Internet durchforstet, sich in Kaufhäusern von Weihnachtsliedern anbrüllen lassen und sogar die Werbung vom Türgriff zur Rate gezogen. Aber irgendwann gibt man auf und weiß nur noch eine Lösung: Gutscheine! 
Aber Gutscheine sind gar kein so schlechtes Geschenk und müssen auch nicht unüberlegt oder gar unpersönlich wirken, wenn man nur das ein oder andere bedenkt. 
Hier sind ein paar Tipps, wie man richtig Gutscheine verschenkt:

1. Ãœber den Gutschein zum Packerl

Manchmal ist es besser, nicht das Geschenk, sondern einen Gutschein für's Geschenk zu verschenken. Zum Beispiel der wählerischen Freundin, keine neue Lampe, sondern einen Gutschein dafür schenken. Oder zur neuen Playstation von den Eltern einen Gutschein für ein/zwei/drei/... neue Spiele dazuschenken. Oder keinen neuen Pullover, der sowieso weder passt, noch gefällt, sondern einen Gutschein dafür überreichen. Ihr seht, worauf ich hinaus will? 
In solchen Fällen ist es besser, sich einen Umtausch zu ersparen und gleich einen Gutschein zu verschenken. Es ist außerdem viel persönlicher einen Gutschein für eine Lampe, ein Spiel, oder einen Pullover, etc. herzugeben, als einfach einen Gutschein von Ikea, Saturn, oder H&M, etc. einzupacken. So sieht man, dass ihr euch Gedanken gemacht habt und euch sehr wohl ein gutes Geschenk eingefallen ist. 

2. Erlebnisse schenken

Die leichteste Möglichkeit ein Erlebnis zu verschenken, sind klassische Erlebnis-Gutscheine. Es gibt hunderte, wenn nicht sogar tausende verschiedenen Erlebnisse, die man bei Jochen SchweizerJollydays, etc. für seine Liebsten besorgen kann. Natürlich schenkt man der alten Großtante, die schon längst eine neue Hüfte braucht, keinen Fallschirmsprung. Aber abgesehen davon, sollte man noch ein paar andere Dinge beachten: 
 - Erlebnisse, die davon abhängig sind, dass genug Leute mitmachen (zB. Rafting oder Paintball spielen), sollte man nur verschenken, wenn schon genug Freunde oder Verwandte zugesagt haben. Sonst wird das Haupterlebnis für den Beschenkten sein, möglichst viele Leute zum Mitmachen zu überreden. 
 - Man sollte unbedingt einen fixen Termin ausmachen! Falls das nicht möglich ist, sollte man drei bis fünf Termine vorschlagen und möglichst schnell einen davon fixieren.
 - Es muss nicht immer ein Adrenalin-kick sein. Ein Ausflug in die Therme, ein Kochkurs, eine Massage oder ein Yoga-Kurs sind nur ein paar Beispiele für schöne Erlebnisse, die man verschenken kann.

3. Eine Box für jeden

Seit einiger Zeit gibt es auch in Österreich verschiedene Abo-Boxen. Dabei handelt es sich um einen Service, bei dem man in einem gewissen Zeitabstand immer wieder eine Schachtel zugeschickt bekommt, mit Produkten zu einem bestimmten Thema (zB. Beauty, Essen, gesunde Snacks, Haustiere...). Und diese Abos kann man (wie jedes Zeitschriften-Abo) auch ganz einfach verschenken. 

Hier ein paar Beispiele:
Beauty: http://www.glossybox.at
Essen: https://www.hellofresh.com
Gesunde Snacks: https://foodist.de
Hunde: http://www.dogzbox.de
Basteln für Kinder: http://www.filibox.de

Sonst findet ihr auf dieser Seite auch noch eine tolle Übersicht von solchen Boxen in Deutschland, viele versenden aber auch nach Österreich und in andere Länder.

4. Zeit schenken

Vor allem zu Weihnachten ist Zeit was keiner hat und jeder will. Also warum nicht ein bisschen was davon verschenken? Und dabei muss es nicht einmal aufwendig sein. Oft reicht ein Gutschein für einen DVD-Abend, einen gemeinsamen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen oder einem gemeinsamen Frühstück im besten Lokal der Stadt: der eigenen Küche. 
Einzige Bedingung: das Handy bleibt stumm.

5. Selbstgemacht

Bei einem Gutschein, den man selbst macht ist vor allem wichtig, dass man ein bisschen Zeit investiert und nicht zwischen Tür und Angel etwas auf eine Serviette kritzelt. Man muss dazu aber auch nicht gleich zehn verschiedene Sorten Papier, Gitter und Schleifen verarbeiten. Eine schöne Karte mit Kuvert und einem persönlichen Text kann absolut ausreichen und der Teppich bleibt vor feindlichem Kleber und Glitzer verschont. 

6. Die Verpackung

Bei einfachen Gutscheinen, wie den typischen Gutschein-Karten, die man an jeder Tankstelle bekommt, oder Kino/Restaurant/Massage/...-Gutscheinen zeigt die Verpackung, dass man nicht einfach nur schnell in letzter Minute irgendwas gekauft hat, sondern sich bemüht hat. Dafür gibt es ein paar ganz einfache Möglichkeiten. 
Man kann den Gutschein zu einer persönlichen Karte schenken, oder ihn in einer Schachtel Süßigkeiten verstecken. 
Wenn man noch genug Zeit hat, kann man auch ein kleines Geschenk kaufen und den Gutschein dazuschenken, zB. eine Flasche Wein, einen Schlüsselanhänger, oder eine Kerze. 
Besonders toll ist es natürlich, wenn das Geschenk zum Gutschein passt: Socken zu einem Gutschein für eine Fußmassage, eine Tasse zu einem Gutschein für einen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, eine Packung Chips oder Popcorn für einen Kino-Gutschein, eine Yoga-Matte zum Yogakurs, eine Schürze zum Kochkurs...



Ich wünsche euch viel Spaß beim Gutscheine finden oder sogar basteln! 
Und denkt daran, dass es bis zum 24. Dezember nur noch 6 Einkaufstage sind, wovon einer ein Einkaufssamstag ist! Also viel Glück!


3. Adventswochenende


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. 
Aber bevor ich die dritte Kerze anzünde, gibt es noch ein ganzes Wochenende voller Weihnachtsstimmung.

Freitag

Ja, ich zähle auch den Freitag zum Wochenende. Das tut doch jeder, oder?!
Man möchte meinen, dass man im Dezember eine dicke warme Winterjacke braucht, also habe ich meine viel zu große Jacke vor einiger Zeit zur Schneiderin meines Vertrauens gebracht. Am Freitag konnte ich sie dann holen und war begeistert. Bis vor kurzem wusste ich nicht einmal, dass man auch Daunenjacken ändern lassen kann, aber es geht und ich kann es jedem nur empfehlen. Es ist, als hätte ich eine ganz neue Jacke, die wie angegossen sitzt und nur ein paar Euro gekostet hat.
Am Nachmittag ging es dann mit dem Hund raus. Ich dachte, dass wir bei einem langen Spaziergang an der Donau viele andere Hunde zum Spielen treffen würden, aber in den eineinhalb Stunden am Trepplweg waren wir dann doch ziemlich alleine unterwegs. Machte aber nichts, zu Hause hat er dann trotzdem tief und fest geschlafen.
Und dann kam der Abend und damit die täglich Frage: "Was essen wir heute?". (Also mein Freund und ich. Der Hund bekommt Hundefutter.) Wir haben uns schweren Herzens gegen Quinoa mit Tofu entschieden und mein Freund hat Pizza mitgebracht, die wir genüsslich vor dem Fernseher verputzt haben, wie sich das für einen Freitagabend gehört.
Als weihnachtliche Einstimmung auf das Adventswochenende haben wir uns dann "Der Nussknacker Prinz" angeschaut. 


Samstag

Ich gehe gerne und viel mit meinem Hund spazieren und ich spiele auch gerne mit ihm, aber sein Hauptanimateur was das Spielen betrifft ist dann doch mein Freund. Und deshalb geht es jedes Wochenende zum Spielen raus.Wichtig ist dabei unter anderem, dass wir uns ein bisschen von Wohnungen und Häusern entfernen, damit keiner einen Anfall bekommt, wenn er über eine Stunde lang "Bring's!" und "Hol's!" hört, dass nur von dem Quietschen des Balles und meinem hochfrequenten "Feeeeiiiinn!!" unterbrochen wird.


Danach waren der Hund und wir so geerdet (also schmutzig), dass kein Weg an einer Dusche vorbeiführte. Nicht alle gleichzeitig, sondern einer nach dem anderen.


                

Nachdem wir wieder vorzeigbar waren, hat sich der Hund auf's Ohr gelegt und wir uns auf den Weg zum Christkindlmarkt auf der Schallaburg gemacht. Der Markt war wunderschön, wie jedes Jahr und es gab sogar Eisfiguren. 



Aber am wichtigsten war natürlich das Essen und da ich eher eine Naschkatze bin, habe ich einfach die Crêpe-Hütte leergegessen.

Das Abendprogramm bestand aus meinem absoluten Lieblings-Weihnachtsfilm: SANTA CLAUSE mit Tim Allen in der Hauptrolle. Ich liebe diesen Film und kann ihn schon auswendig, aber ich schaue ihn mir jedes Jahr gerne wieder an.


Sonntag

Am Sonntag habe ich, so wie das alle an einem Sonntag machen, einfach ausgeschlafen. Beim Frühstück habe ich mir dann die aktuellen zwei Folgen von "The Royals" angeschaut, also die fünfte und sechste Folge der ersten Staffel. Pro7 leistet da ganze Arbeit und macht mich jede Woche neugierig auf die nächsten königlichen Skandale. Aber mit gefällt die Sendung gut und deshalb stört es mich nicht.
Dann war Schluss mit Ruhe und wir sind mit unserem wilden Raubtier (ich meine immer noch den Hund) in die Weinberge gefahren, wo Herrchen, Frauchen und das Tier artgerecht ausgepowert wurden.



Am Abend war es dann Zeit für eine große Premiere. Wir haben zum ersten Mal gefülltes Hendl gemacht. Eigentlich sollte es ein Mini-Truthahn werden (wir wollten uns wirklich ganz genau an das Rezept halten), aber es wurde dann einfach ein Riesen-Huhn. Gefüllt wurde es mit einer Orangen-Haselnuss-Reis-Mischung und als Beilage gab es Wurzelgemüse. Und natürlich habe ich zu diesem feierlichen Anlass die dritte Kerze endlich angezündet. Was man auf dem Foto nicht sieht, ist dass das Feuerzeug genau bei der dritten Kerze leer war und ich ein bisschen gebraucht habe um Ersatz zu finden.



Falls ihr jetzt auf eine peinliche Geschichte hofft in der die Erdäpfel anbrennen, das Huhn aus der Abwasch hüpft und die Füllung überall, nur nicht am Bestimmungsort, landet, muss ich euch leider enttäuschen. Nach zwei Stunden ist der Adler sicher (und gut gefüllt) gelandet und wir haben ihn verspeist.



Der Weihnachtsfilm des Abends war übrigens "Der Grinch". Irgendwie will ich mir den nie so recht anschauen, aber wenn ich ihn dann sehe gefällt er mir doch.

Für mich war es insgesamt ein sehr schönes, weihnachtliches und erholsames Wochenende. Ich hoffe, ihr hattet auch alle ein tolles drittes Adventswochenende und ich wünsche euch eine stressfreie Woche! Wenn ihr noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk seit, dann hilft euch das hier vielleicht weiter!