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Meine Erfahrungen mit PERMANENT MAKE-UP und MICROBLADING


Nachdem ich heute das 39457837456ste Mal danach gefragt wurde, wie das eigentlich bei mir mit diesem Microblading war, und ob ich es weiterempfehlen würde, habe ich beschlossen endlich diesen Post zu verfassen, den ich seit Ewigkeiten vor mich herschiebe.

Aaaaaalso, ich habe eher helle Haare, was sich vor allem bei den Wimpern und Augenbrauen bemerkbar macht. Die sind nämlich fast blond und auch nicht gerade dicht. Denkt einfach an die berühmten Augenbrauen von Cara Delevigne (oder googelt sie, wenn euch nicht einfällt, wie sie ausschaut) und dann stellt ihr euch das genaue Gegenteil vor. So schaut das bei mir aus. So hell wie sie sind, so wenig dicht sind sie gewachsen. 

Ich weiß gar nicht mehr wann ich damit begonnen habe, aber seit einigen Jahren färbe ich mir die Augenbrauen. Früher habe ich das beim Friseur machen lassen, mittlerweile mache ich es alle zwei Wochen selbst. Die Wimpern lasse ich mir im Sommer manchmal färben, weil ich mich da seltener schminke.


Permanent Make-up

Vor vier Jahren habe ich mir dann mit Permanent Make-up den "Wimpernkranz auffüllen" lassen. Das heißt im Klartext, dass mir eine Kosmetikerin die Zwischenräume zwischen den Wimpern tätowiert hat. Also wie ein Lidestrich, nur ein bisschen weiter unten. Ja, ich bin echt krass drauf! 
Die ganze Prozedur war jetzt nicht angenehm, wie man sich ja denken kann, aber bei weitem auch nicht so schlimm (für mich), wie man es sich vielleicht vorstellt. Dazu muss ich aber sagen, dass ich Kontaktlinsen trage und da nicht so empfindlich bin. Bei der Kosmetikerin bei der ich war, hatte ich einen Beratungstermin, einen Behandlungstermin und Nachbessern, war auch im Preis inbegriffen.
Ich bin einmal zum Nachbessern gegangen, weil sich bei einem Auge ca. ein halber Millimeter Farbe während der Heilung gelöst hat und weil ich die Linie über beiden Augen ein wenig dicker haben wollte.
Die Heilung verlief insgesamt sehr unkompliziert. Ich habe mich brav an alle Vorgaben gehalten (nicht in die Sonne, nicht in die Saune, etc.) und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. 
Wie lange das Permanent Make-up hält hängt von der Farbe und dem eigenen Körper ab. Mir wurde damals gesagt, dass es bei manchen nach drei Jahren langsam ausbleicht, bei anderen hält es locker zehn Jahre oder länger. Mir ist nach vier Jahren noch nichts in Richtung Ausbleichen aufgefallen. Es hält sehr gut und ich bin immer noch sehr zufrieden und glücklich damit.


Microblading

Hach, Microblading! Der neueste Trend was optische Schnelloptimierung betrifft.
Ich selbst habe zum ersten Mal über Instagram Wind davon bekommen. Wo sonst?!

Beim Microblading wird mit einem ganz kleinen Messer (klein=micro, Messer=blade) die Haut bei den Augenbrauen aufgeritzt. Auf diese offene Wund kommt dann die Farbe, und schon hat man den Effekt von feinen Härchen. Oder einfacher: ein Knast-Tatoo. Mal ehrlich, wer kommt darauf, dass das eine gute Idee ist?! Naja, im Nachhinein ist man immer klüger, also weiter im Text...

Ich war ganz begeistert von dem Ergebnis, habe ein bisschen recherchiert, mir 376548726 Fotos auf Pinterest und google angesehen und schon war klar: Das will ich auch! Habe ich doch bis dahin die Hälfte meiner Zeit beim Schminken mit einer perfektionierten eyebrow routine verbracht! Das könnte ich mir sparen?! Und das Permanent Make-up war ja auch gar nicht schlimm! Mein Entschluss stand fest und nachdem mir eine damalige Arbeitskollegin von einer Kosmetikerin erzählt hat, mit der sie gut befreundet ist und die Microblading gerade im Angebot hat, hatte ich auch schon einen Termin.

Hier noch ein kleines Vorher-Foto für euch. Bitte bedenkt, dass ich mir die Augenbrauen vorher einige Wochen nicht färben durfte und schminken war natürlich auch tabu.



Es gab leider von Anfang an einige Schwierigkeiten. So kam es zum eigentlichen Microblading erst beim dritten oder vierten Termin, weil immer irgendetwas war. 
Tja, seit dem höre ich genauer auf das Universum.

Dann war es endlich so weit. Zur moralischen Unterstützung hatte ich eine Freundin dabei, die zwischendurch dann doch sichtlich froh war, dass sie da nicht unterm Messer lag. 
Ich muss an dieser Stelle mal kurz erwähnen, dass ich bei einer tollen Kosmetikerin war, zu der ich auch heute noch für die ein oder andere Behandlung gehe. Das war keine Stümperin, auch wenn man das glauben könnte, wenn man sich meine Geschichte anhört!

Also, zuerst bekam ich eine betäubende Salbe für meine Augenbrauen. Spoiler: die hat echt NICHTS gebracht bei mir! Dann hat sie die Farbe ganz individuell für mich zusammengemischt (und auch sehr gut getroffen, also da gibt's wirklich gar nichts!). Die Umrisse meiner "neuen" Brauen wurden eingezeichnet und was ich besonders toll fand: sie wollte erst anfangen, als ich mir auch 1000%ig sicher war, dass die Form passt. Sie hätte das wahrscheinlich auch 20 mal neu gemacht, wenn ich es gewollt hätte. So weit so gut.

Und jetzt beginnt das Grauen! Als sie den ersten Schnitt machte, hätte ich fast laut geschrien. Der Schmerz war so unerträglich, dass nur noch das Geräusch dazu schlimmer war. Kennt ihr das, wenn ihr mit einem Stanley-Messer Papier schneidet und es macht dann so ein Kkkccchhhrrrr? (gebt es zu, ihr habt das Geräusch dazu in eurem Kopf gehört, als ihr "Kkkccchhhrrrr" gelesen habt! Da, schon wieder!) Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, dass dieses Geräusch von eurer Haut kommt, die langsam aufgeritzt wird... ja, dann fühlt ihr euch vermutlich, wie ich mich damals gefühlt habe.

So geht das dann einige Minuten. Ritz, ritz, ritz, Farbe, Farbe, Farbe, ritz, ritz, ritz, usw. Dann kommt eine dicke Schicht Farbe ganz darüber, damit das gut in die Schnitte eindringen kann (wie krank eigentlich?!?!), dann wird die Farbe weggewischt und das Ritz-mich-Spiel beginnt von vorne. Dann kommt wieder eine dicke Schicht Farbe darauf, die ein paar Minuten lang einzieht, sie wird wieder weggewischt und dann hat man es geschafft.


Das ist leider das einzige Foto, das ich von direkt nach der Behandlung habe. (Ich schaue so fertig aus, weil ich es war...)

Für mich... und ich betone... FÜR MICH war es die pure Hölle! Ich habe noch nie solche Schmerzen gehabt. Aber ich hatte es ja geschafft, also alles gut. Alles was ich jetzt noch zu tun hatte, war jede halbe Stunde Aloe Vera Salbe auf die wunden, geschundenen Augenbrauen zu klatschen und mich zu freuen. Achso, und natürlich wieder keine Sonne, keine Saune etc. Das war leicht. Und das Ergebnis war so toll! Wie auf den tausenden Fotos im Internet! Ich war begeistert.

Leider hielt die Begeisterung nur zwei Tage lang an, nämlich bis mir nach dem Duschen die Farbe regelrecht vom Gesicht blätterte. 



Das Drama war groß, aber ich hatte ja zum Glück drei Termine im Preis inbegriffen. Wenn man allerdings weiß, dass das einfach nur noch einmal schreckliche Schmerzen bedeutet, dann ist das ein schwacher Trost. 
Um das Ganze ein wenig abzukürzen: ich musste alle drei Termine wahrnehmen und auch nach der dritten Behandlung hielt nicht die ganze Farbe. Jede Behandlung war furchtbar schmerzhaft. Ich habe es mit Musik versucht um das schreckliche Geräusch ein wenig zu übertönen, aber es hat wenig gebracht.

Langfristig kann ich sagen, dass der Unterschied zu früher schon groß ist und es gefällt mir auch ganz gut, aber langfristig sieht das Ergebnis von Microblading einfach nicht so aus, wie im Internet. Diese feinen Linien verschwimmen sehr schnell. So als würde man mit dem Finger über einen Strich fahren, den man mit einem Farbstift gezogen hat.
Ich habe andere Fotos gesucht, die zeigen, wie es nach einigen Monaten aussieht, aber ich konnte leider nur Bilder finden, die direkt nach der Behandlung entstanden sind. Das erkennt man daran, dass die Frauen oft sogar noch auf der Liege im Kosmetikstudio liegen, die Stellen ganz gerötet sind oder irgendwie wund ausschauen.

Ich habe zwei Fotos auf denen man sieht, wie das Ergebnis von Microblading nach einigen Monaten aussieht und ihr werdet gleich feststellen, dass kaum noch Linien zu erkennen sind. 



Auch auf diesen Fotos bin ich ganz ungeschminkt und habe mir die Augenbrauen nicht gefärbt.

Eine Freundin von mir, hat einige Zeit nach mir auch Microblading machen lassen. Sie war bei einer ganz anderen Kosmetikerin und hatte kaum Schmerzen bei der Behandlung. Allerdings sind bei ihr die Linien nach ein paar Monaten auch schon nicht mehr so gut zu erkennen gewesen. Auch sie ist grundsätzlich zufrieden und man erkennt einen deutlichen Unterschied zu vorher, aber es ist langfristig eben nicht wie direkt nach der Behandlung.


Zusammenfassung

Sowohl das Permanent Make-up, als auch das Microblading kosten um die € 300,-. Da sollte man sich also schon sicher sein. Geburtstags-Gutscheine und dergleichen sind da auch ganz hilfreich. ;) 

Ich persönlich empfehle NIEMANDEN Microblading. 
Permanent Make-up kann ich hingegen sehr empfehlen, wenn man eine gute Kosmetikerin findet. Verlasst euch nicht auf Fotos aus dem Internet. Nicht mal von der Homepage des Studios. Redet lieber mit Leuten, die so etwas schon einmal machen haben lassen und seht euch an, wie das Ganze langfristig aussieht. Dass einem bei Permanent Make-up ein dicker Balken über's Auge tätowiert wird ist Schnee von gestern! Die machen mittlerweile auch hauchdünne Linien, die auch nach Monaten noch hauchdünn sind. Wie bei einem Tattoo eben.

Ich habe zum Schluss noch die Fotos von oben anschaulich in ein schönes Vorher-Nachher Muster gepackt, dann habt ihr nochmal den direkten Vergleich. Meine gute Kamera habe ich leider noch nicht so lange, deshalb sind die alten Fotos so unscharf.
Vom Permanent Make-up habe ich leider keine Vorher-Nachher Fotos.




Abschließend möchte ich euch noch einmal daran erinnern, dass es hier um meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen geht. 
Für wen Microblading die beste Entscheidung überhaupt war, kann das hier gerne erzählen, am besten mit einem Link zum Kosmetikstudio, damit alle was davon haben. Aber auch sonst bin ich sehr gespannt auf eure Erfahrungen, Erlebnisse und Ergebnisse!



European Street Food Festival in St. Pölten - Herbst 2016


Im Frühjahr war ich zum ersten mal auf einem Street Food Festival und es hat mir so gut gefallen, dass ich gleich beim nächsten Halt in meiner Nähe wieder dabei war. Jetzt ist ein halbes Jahr vergangen, das European Street Food Festival war wieder in der Stadt und ich wollte sehen, was sich in einem halben Jahr so geändert hat. Ja gut, und ich wollte essen. Das müsste jedem klar sein, der meinen letzten Post darüber gelesen hat, in dem ich alle acht (ja, 8!!!) Gerichte vorgestellt habe, die ich probiert habe. Umgangssprachlich nennt man das "verfressen", "gierig", oder gar "Saumagen", in meiner Regenbogen-Einhorn-Welt nenne ich das "Food-bloggen"! ;) 

Diesmal habe ich mich ein bisschen, oder im Vergleich zum letzten Mal, sehr zurückgehalten und nur drei Street Food Foods (?) gekostet. Warum, erkläre ich später, zuerst erzähle ich euch, was ich so probiert habe.


1. Kartoffel Champignon Suppe

Es war kalt, also wollte ich mit einer kräftigen, wärmenden Suppe starten. Bekommen habe ich eine Brühe, die kaum anders als "interessant" zu beschreiben ist. Sie war sehr flüssig, ich hatte mir etwas eher cremiges vorgestellt, und war sehr eigenartig gewürzt. Ich würde es wirklich gerne besser beschreiben, aber während dem Essen, habe ich mich einfach nur gefragt, was ich da gerade zu mir nehme. Ohne gemein sein zu wollen, muss ich sagen, dass die Suppe einfach nur billig geschmeckt hat. Eine stark Ã¼berwürzte, undefinierbare Brühe, die auch nicht dadurch besser wurde, dass ich versehentlich meinen Schal darin eingeweicht habe und meine Jacke vollgesaut habe, weil ich es nicht bemerkt habe. Aber so hatten wir wenigstens was zum Lachen, und ihr jetzt auch.




2. Gebackener Rotbarsch

... oder einfacher gesagt: frittierter Fisch. Aber wow, war das ein guter frittierter Fisch! Eines der Highlights, als ich das letzte mal beim European Street Food Festival war, war für mich der Kaiserschmarren. Ein eher klassisches Gericht, das aber so gut war, dass es mich voll aus den Socken geschmissen hat. Ich war ziemlich enttäuscht, als ich bemerkt habe, dass es diesen Stand diesmal nicht gab. Aber als Ersatz dafür, und als Wiedergutmachung nach dieser - nennen wir es großzügig - Suppe, durfte ich eine erstaunlich große Portion von diesem erstaunlich guten Fisch verputzen.



3. Frittiertes Eis

Auch dieses mal gab es wieder frittiertes Eis. Der Stand sah gleich aus, die Leute waren andere und auch beim Angebot hat sich einiges getan. Es gab ein paar unterschiedliche Eissorten und man konnte zwischen Cornflakes-Kruste und Bröselkruste wählen. Und dann standen natürlich auch noch diverse Toppings zur Wahl. Ich hatte Vanilleeis mit Cornflakes-Kruste und Schokolade. Es war köstlich! Bei meinem Freund durfte ich Erdbeereis mit Bröselkruste kosten, was ebenfalls wirklich lecker war (er hat sich dann sogar eine zweite Portion geholt). Beides war also wirklich gut. Falls ihr euch mal entscheiden müsst, dann kann ich euch nur sagen, dass die Cornflakes-Kruste natürlich knuspriger ist. Die Kruste aus Bröseln ist irgendwie weicher, aber nicht schlotzig! Es ist also, wie so vieles im Leben, reine Geschmacksache.



Tja, und das war's auch schon wieder. Ich bin froh, dort gewesen zu sein, aber es war doch ein großer Unterschied zum letzten Mal. Da war es ein richtiges Erlebnis. Die Halle war, oder wirkte zumindest, doppelt so groß. Es waren irre viele Leute da, man musste sich fast um einen Platz prügeln. 
Diesmal war es ganz anders. Das Phänomen "Street Food" hat anscheinend deutlich an Faszination verloren. So schnell geht das eben heutzutage. Oh Mann, wie alt bin ich eigentlich?! 80?! Naja, aber so ist es nun mal. Es ist doch immerhin erst ein halbes Jahr her! Da konnte man den Menschen mit pulled Pork und frittiertem Eis noch Glanz in die Augen zaubern. Heute glänzen die Augen nur mehr, wenn sie sich verschluckt haben und sie so stark husten müssen, dass ihnen die Tränen kommen.
Alles Neue verliert eben irgendwann seinen Reiz und in dem Fall handelt es sich anscheinend um Food Trucks. Ob die jetzt wieder zu Wohnwägen zurückgebaut werden? Wer weiß...

Mir hat es auf jeden Fall letztes und auch dieses Mal gefallen, aber ich weiß nicht, ob ich nochmal vorbeischauen werde. Vielleicht kurz mal auf was Frittiertes. Das bekomme ich sonst nie. Ist wahrscheinlich auch besser so!
Ich gehe mir jetzt einen ganz glanzlosen Käsetoast machen. Unfrittiert und nicht gepulled. Aber man muss ja nicht jede Mahlzeit fotografieren und in's Internet stellen. Wenn man nicht will.

Erzählt mir ruhig, was ihr so esst! Ob glamourös, oder nicht! Mir fehlen die Ideen und ich kann echt keinen Käsetoast mehr sehen ;)






Ende der Sommerpause und was ich eigentlich so gemacht habe


Ja, mich gibt's auch noch! Ich gebe zu, dass ich mir eine etwas sehr lange Sommerpause gegönnt habe, aber jetzt bin ich ja wieder da und alles wird gut! Was auch immer das heißen mag...

Der Sommer ist für mich schon lange die schlimmste Zeit des Jahres. Als es noch Sommerferien für mich gab, konnte ich mich mit dieser schrecklichen Zeit noch irgendwie arrangieren, aber seit ich mein Studium beendet habe, gibt es absolut keinen Grund mehr für mich, mir das ganze Debakel irgendwie schön zu reden. 
Aber warum?! 
Warum, fragt ihr Ungläubigen?! Das kann ich euch sagen! Weil es im Sommer einfach viel zu heiß ist! Ja, Sonne ist schön, aber 35°C im Schatten hält doch keiner aus! Zumindest nicht lange. 
Aber was rege ich mich noch auf?! Es ist ja jetzt wieder überstanden und so kann ich euch in der Gemütlichkeit des Herbstes ganz entspannt von meinem Sommer berichten.

Also was habe ich eigentlich so gemacht?

Sogar ich muss zugeben, dass der Sommer 2016 hitzetechnisch nicht ganz so schlimm war. Also habe ich meine Badetasche und meinen supertrendy Schwimmreifen eingepackt und bin baden gefahren. 



Louis hat den Sommer auch sehr genossen, allerdings leidet der arme Kerl manchmal noch mehr unter der Hitze als ich, weil er sich dann einfach nicht so auspowern kann, wie sonst. 
Um dem ein bisschen entgegenzuwirken waren wir sehr oft abends laufen oder rollerskaten, was ihm richtig Spaß gemacht hat. An dieser Stelle möchte ich allen netten Radfahrern danken, die eine Klingel an ihrem Rad haben und diese auch benutzen!
Um der Hitze zu entkommen, haben wir uns sonst hauptsächlich in der kühlen Wohnung verschanzt, und am Sofa vor uns hingedöst.



Eine Freundin von mir hat von uns allen einen Fallschirmsprung zu ihrem Geburtstag bekommen und uns direkt eingeladen mitzukommen. Also um zuzusehen, nicht um zu springen! Das wäre absolut nichts für mich! Ihr hat es großen Spaß gemacht und es war total aufregend bei den Vorbereitungen dabei sein zu dürfen und dann darauf zu warten, wie sie landet.

Als weiteres Freizeitprogramm habe ich mich durch die Wachau gefuttert und zwar mit Hilfe von jedem Kellergassenfest, das ich finden konnte. Die meisten nutzen so etwas ja vorrangig um Alkohol in jeder Form zu vernichten, aber mich interessiert dabei eher das Essen und die Leute. Oh, und die Aussicht! Bei einem Kellergassenfest konnten wir einen Heißluftballon nach dem anderen starten sehen, bis zum zum Schluss über 20 Ballons in der Luft waren!



Und als krönenden Abschluss für diesen, doch recht erträglichen Sommer, haben wir uns einen Traumurlaub gegönnt. Freunde haben uns große Lust auf die Malediven gemacht und uns dazu gleich das richtige Reisebüro empfohlen. Und so durften wir Anfang September 11 Tage überraschend günstig auf Makunudu verbringen. Das bedeutete Traumstrand, wunderschöne Sonnenauf- und untergänge, herrliches Essen und eine Bräune, der ich noch lange nachweinen werde. Einmal haben wir uns sogar den Luxus von Essen am Zimmer gegönnt!
Aber wir sind nicht nur am Strand gelegen, haben die Füße in den Sand gesteckt und uns die Bäuche vollgeschlagen! Mein Freund hat den Tauchschein gemacht und ich war hin und wieder schnorcheln. Nur hin und wieder deshalb, weil ich es tatsächlich geschafft habe, vom Schnorcheln (!!!!!) seekrank zu werden! Schlecht war mir zum Glück nicht, sich während dem Schnorcheln übergeben zu müssen, wäre auch ordentlich unpraktisch, aber ich habe die Wellen halt auch noch gespürt, nachdem ich schon lange aus dem Meer draußen war. 
Trotzdem war es jedes Mal toll die Fische und jetzt kommt's Schildkröten und HAIE zu beobachten! Ob im Wasser oder nur vom Strand aus.













Wir haben viele nette Leute aus aller Welt kennengelernt und im Nachhinein freue ich mich berichten zu können, das wir mit einigen immer noch Kontakt haben!
Ein ganz besonderes Erlebnis war für mich ein Gespräch mit unserem Roomboy. Als ich ihm erzählte, dass ich erst durch andere Länder fahren muss, um an's Meer zu kommen, konnte er es gar nicht glauben. Wie auch? Er kennt nur das Leben am und mit dem Meer. Aber mit der folgende Frage habe ich trotzdem einfach nicht gerechnet: "But do you have sunrise and sunset?" Ääähhhmmmm... ja, wieso? Und dann verstand ich, dass für ihn die Sonne jeden Morgen aus dem Meer kommt und jeden Abend wieder darin verschwindet. Ich habe dann versucht ihm zu erklären, dass wir Wiesen, Wälder und vor allem Berge habe, aber richtig glauben konnte er das nicht, weil er mich in den nächsten Tagen immer wieder mal über dieses merkwürdige Land ausgefragt hat, aus dem ich angeblich komme.

Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaub und ja, eigentlich sogar ein schöner Sommer.

Warum ich Ende Oktober einen Post über den Sommer schreibe? 
Also gleich erstens einmal: Warum nicht?! 
Und zweitens: Weil ich kann!
Und drittens: Früher wollte ich mich eben nicht melden, aber ich wollte diese ganzen schönen Fotos trotzdem nicht auf irgendeiner Festplatte verkommen lassen. So haben alle was davon und die Verrückten unter euch, die den Sommer so lieben (ich versteh' euch einfach nicht) haben bestimmt etwas davon.

Jedenfalls freue ich mich, wieder zurück zu sein und euch mit einem Potpourri aus Nützlichem, Überflüssigem und allerlei Lustigem zu versorgen!




Workshop - Finde deinen Einrichtungsstil


Ach, ich liebe Workshops! Vom richtigen Atmen bis hin zum optimalen Zeitmanagement kann man heutzutage fast alles in Workshops erlernen. Aber nicht nur das. Man lernt neue Leute und neue Ansichten kennen und für jemanden wie mich ist das perfekt. Wenn es dann auch noch ein gemeinsames Mittagessen gibt, frage ich nur mehr: "Wo kann ich mich anmelden? Und darf ich gleich noch wen mitnehmen?" 
Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht jedes zweite Wochenende auf einem Workshop zu finden. Für mich ist das auch eher eine Ausnahme und etwas Außergewöhnliches. Immerhin gibt es auch vieles, das mich eben nicht interessiert und gratis sind die meisten Workshops auch nicht. Aber wenn ich dann wieder einmal etwas gefunden habe, das mir gefällt und ich dort war, bin ich tage- nein, wochenlang begeistert.

Ich habe in meiner Vorschau Juni 2016 kurz erwähnt, dass ich einen Workshop besuchen möchte, war mir aber nicht sicher, ob ich mich noch rechtzeitig angemeldet hatte. Es hat sich herausgestellt, dass ich noch früh genug dran war und so durfte ich letzten Samstag zum Workshop "Finde deinen Einrichtungsstil".
Ich bin mehr oder weniger früh aufgestanden (darunter versteht ja sowieso jeder etwas anderes), habe meine Kamera eingepackt und habe mich auf den Weg nach Walpersdorf gemacht. Um genau zu sein nach Schloss Walpersdorf! Ja, ein Workshop in einem Schloss. Und dann geht es auch noch um Einrichtung. Ich war nicht ganz ausgeschlafen, aber im siebten Himmel! Das Schloss war wunderschön und die Home Ausstellung von Lederleitner lud dazu ein genüsslich durch jedes Zimmer zu schlendern. Aber dafür war nachher auch noch Zeit. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Oder in dem Fall: Erst das eine, dann das andere Vergnügen.

Der Workshop "Finde deinen Einrichtungsstil" von Una Plant fand in einem eigenen Raum inmitten des Lederleitner Home Stores statt. Es war ein schöner dezenter Raum mit einer großen Präsentationsfläche und einem Tisch für die Teilnehmer. Auf dem Tisch waren Scheren und Kleber bereitgestellt. Die Veranstalterin war sehr nett, hat alle freundlich begrüßt und mit den anderen Teilnehmerinnen (überraschenderweise war kein Mann dabei) kam ich schnell in's Gespräch. Ich weiß nicht genau wie alt sie waren und möchte mich an dieser Stelle nicht blamieren, aber ich war doch die Jüngste und die einzige, die keine große Wiener Altbauwohnung zu gestalten hatte. Mit meinen 26 Jahren und der 45qm-Wohnung war ich doch eher die Ausnahme. Problem war das aber keines. 

Zuerst wurden uns einige Wohnstile vorgestellt und beschrieben, dann wurde uns das Moodboard und unsere eigentliche Aufgabe für den Workshop vorgestellt. 
Es war ganz schön viel Info und ich habe vieles eher allgemein aufgenommen, aber ich versuche euch hier einmal ungefähr zu erklären, wie wir dieses Moodboard gestaltet haben:

1) Grundfarbe: An dieser Farbe orientiert sich so ziemlich alles.
2) Passend zur Grundfarbe werden drei Farben gewählt, die den Boden, Fenster und Türstöcke und größere Möbel, wie zB. die Küche darstellen.
3) 2 Begleitfarben: Sie begleiten die Grundfarbe, unterstützen sie, können sich aber auch ein bisschen von ihr abheben. Diese Farben sind wichtig für Möbel, Vorhänge oder eine farbige Wand oder Tapete etc.
4) 2 Akzentfarben: hier geht es um Wohnaccessoires, also eher Dinge, die man leicht austauschen kann. Zum Beispiel eine klassische Akzentfarbe für die Weihnachtszeit ist rot.
5) Materialien: Hier geht es um den Boden, die Vorhänge, Tapeten, Stoff- oder Ledermöbel etc.
6) Inspirierende Bilder von Wohnaccessoires oder ganzen Räumen, die farblich in's Schema passen.

Alles klar? :) Also zu beginn wurden wir durch die Räume geschickt, um uns eine Grundfarbe auszusuchen. Die mussten wir fotografieren und dann wurde sie für uns ausgedruckt, damit wir sie auf unser Moodboard kleben konnten. Alles andere wurde dann am Tisch mit Anleitung und Hilfe ausgesucht. Für Punkt 6 durften wir wieder durch die Räume gehen und fotografieren, was uns gefiel und unserer Meinung nach passte.

Im Endeffekt war ich sehr zufrieden mit meinem Moodboard und ich bin mir sicher, dass so etwas sehr praktisch ist, wenn man einen Raum, eine Wohnung oder ein Haus einrichten oder umgestalten möchte. 
Ich wollte vor allem deshalb zu dem Workshop, weil mir zwar sehr viel gefällt, ich mir aber oft nicht sicher bin, wie ich das miteinander vereinbaren kann oder soll und ob es mir dann auch nach einem längeren Zeitraum noch gefällt. Dieses Problem konnte ich so halbwegs lösen, aber ich fühle mich jetzt um einiges sicherer und hoffe, dass ich mein neues Wissen bald einsetzen kann!


Schlafzimmer

Badezimmer mit Kupferbadewanne

Helles Wohnzimmer

Insgesamt kann ich diesen Workshop (der immer wieder stattfindet) auf jeden Fall weiterempfehlen. Und sonst kann man auch so in das Schloss und den Lederleitner Home Store bewundern, was ich bestimmt noch ein paar mal machen werde! Obwohl ich mir nicht sicher bin, wie gut das für meine Geldbörse ist...

Wie wohnt ihr so? Habt ihr einen bestimmten Einrichtungsstil an den ihr euch hält? Erzählt mir alles! :)




Schmuddelwedda - oder die coolste Regenjacke ever


Gestern hat es gestürmt, heute scheint die Sonne und morgen soll es wieder regnen. Jaja, April, April, der macht was er will. 
Aber mir macht das nichts aus. Spätestens seit dem ersten Herbst mit Hund war klar: eine Regenjacke muss her! Und zwar eine richtig gute Regenjacke, die mich auch bei einem längeren Spaziergang trocken hält, und das nicht nur die ersten drei Male.
Also habe ich das Internet durchstöbert und die coolste Regenjacke ever gefunden. 

Jacke, Stiefel und Schirm

Die Marke heißt Schmuddelwedda und ich habe die Anorak-Version der wasserabweisenden Regenjacken. Deshalb ist die Jacke ein bisschen länger, was ich persönlich sehr angenehm finde.
Mittlerweile hatte ich auch schon genug Zeit um sie ausführlich zu testen und ich kann euch sagen: Das Teil hält was aus! Das weiß ich so genau, weil sie mich schon durch diverse regnerische Tage begleitet hat und ich sie zu Vorführzwecken schon viele Male mit Wasser überschüttet habe. Oh, da braucht man eine Erklärung, sonst hört sich das komisch an, oder? 
Also die Regenjacke von Schmuddelwedda überzeugt durch Funktionalität, viele liebevolle Details und einen sehr tollen Schnitt. Aber was macht ausgerechnet diese Jacke zur coolsten Regenjacke ever? Tja, das kann ich euch verraten! Wenn sie nass wird, dann erscheinen überall kleine Anker! Und weil man die vorher wirklich überhaupt nicht sieht, glaubt einem das keiner, wenn man es erzählt, weshalb man dann ständig die Jacke extra nass machen muss! Ist doch klar! 
Aber genug geschwafelt, hier kommen ein paar Fotos:

Kapuze

Details

Anker erscheinen bei Nässe

Logo

Details, Anker

Kapuze

Details

Mit Hund

Regenschirm Mary Poppins

Mit Hund und Schirm

Details

Jacke Rückenansicht

im Wasser

Logo

Logo nass

halbnass halbtrocken

Und hier sind nochmal alle Begleiter für einen verregneten Tag zusammengefasst:


Gummistiefel: während dem letzten Hochwasser bei irgendeinem Baumarkt oder Shoe4you gekauft

Regenschirm: Mary Poppins - Das Musical

Hund: Hundenothilfe Wachau #adoptdontshop

Halsband (und dazugehörige Leine): Hundeklunker

Ihr könnt jeden Link bedenkenlos anklicken, ohne sofort einen vollen Warenkorb zu haben. Ich zeige euch nur, woher das Zeug ist und zwinge euch nicht zum Kaufen. Aber wenn mir jemand gerne Provision zahlen möchte, dann lasse ich mich vorzugsweise in Milka Caramel- Tafeln bezahlen (meine momentane Sucht).

Diese Fotos zu machen hat wirklich großen Spaß gemacht und ich verstehe die ganzen Fashion-Blogger jetzt ein bisschen besser. Leider habe ich am shoppen keinen so großen Spaß, und mich als stylisch zu bezeichnen ist mir peinlich, sonst wäre ich da voll dabei!

Aber um wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Ich kann euch diese Regenjacke wirklich empfehlen. Die Qualität ist wirklich toll, man merkt, dass jedes Detail mit Liebe gewählt wurde, der Name alleine ist echt witzig und der Überraschungseffekt bei Regen (oder sonstigen Wasserattacken) ist der Hammer! 

Noch ein kleiner Tipp: Ich wollte den Anker-Effekt vor kurzem einer Freundin beim Spaziergehen vorführen und habe dafür in einen Bach gegriffen. Die Anker sind dann nicht mehr ganz weggegangen. Was weiß ich, wer da sein Abwasser reinleitet! Aber mit ein bisschen normalem Leitungswasser, war dann alles wieder in Ordnung. Also keine Sorge, wenn euch das mal passieren sollte!

Sagt mir Bescheid, wenn ihr auch so eine Jacke habt und dann treffen wir uns mal für einen Spaziergang durch den Regen! Mir fehlen jetzt eigentlich noch passendere Gummistiefel. Hat jemand eine Empfehlung?