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Wie ihr endlich die Zeit findet alles unterzubringen, was euch Freude macht


  • Ach, ich würde so gerne öfter...
  • Oh Mann, für... habe ich einfach viel zu selten Zeit!
  • Ich würde ja so gerne regelmäßig..., aber ich weiß einfach nicht wann!
  • Ich hätte so gerne mehr Zeit für...
  • ... wollte ich eigentlich schon immer mal probieren!

Wenn ihr das kennst, dann kann ich euch helfen!

Das Wichtigste dabei und die absolute Grundvoraussetzung dafür, dass das hier irgendetwas bringt ist: seid euch darüber klar, was ihr wirklich wollt? Was ist euch wichtig? Zeit für die Familie? Wandern? Kochen? Oder doch Netflix-Bingewatching?

Let's start!


Ihr braucht 6-12 Zettel, je nachdem, wieviele Monate ihr in Angriff nehmen wollt. Ich finde es immer ganz angenehmen, so etwas für bis zum Ende des Jahres zu machen. Wenn einem das zu lange ist, oder ihr lest das gerade im November, dann reicht auch sicher ein halbes Jahr, um zu starten.
Jeder Zettel steht also für einen Monat. Wir sprechen hier von einem ganz normalen Kalenderblatt. Ihr könnt euch das selbst malen oder im Internet eine nette Vorlage aussuchen, die ihr ausdruckt. Wichtig ist nur, dass die Kästchen für die Tage so groß wie möglich sind. 

Ich finde es deshalb gut einzelne Zettel und keinen handelsüblichen Kalender zu verwenden, weil man so beim Planen alle Monate auf einen Blick hat, und nicht immer zwischen den Monaten hin und her blättern muss. 
Wenn ihr fertig seid, könnt ihr die Zettel auch zusammenheften, falls ihr sie überhaupt noch braucht.

Wenn ihr das habt, könnt ihr auch schon loslegen!


Ich habe einen Plan!


1. Feiertage

Tragt alle Feiertage, die für euch relevant sind ein, und dazu auch gleich, wann ihr Urlaub habt.

2. Geburtstage und Special Events

Tragt alle Geburtstage und Special Events, wie zB. Hochzeit, Kommunion, Jahrestag, etc. ein. Am besten notiert ihr dazu auch gleich, der wievielte Geburtstag oder Hochzeitstag dieses Jahr gefeiert wird.

3. Vorausschauend planen

Überlegt euch, für welche Anlässe ihr etwas vorbereiten müsst. Ein Geschenk kaufen vielleicht, oder eine Party planen zum Beispiel. Wenn ihr das wisst, tragt es lange genug vorher in euren Kalender ein.

zB.: Mama Geburtstag am 01.06. → also am 01.05. "Geschenk für Mama besorgen" eintragen.
Das heißt ja nicht, dass ihr an dem Tag das Geschenk kaufen müsst, aber ihr wisst, dass ihr jetzt langsam, aber sicher in die Gänge kommen solltet. 
Sonst denkt man ja immer Ach, ist doch eh noch lang genug Zeit und PAMMM! Eine Woche später ist irgendwie ein Monat vergangen und ihr wollt irgendein perfektes Geschenk online bestellen, aber es geht sich mit der Lieferzeit nicht aus. Und so bekommt eure Mutter von ihrem kleinen Engel, der mittlerweile gute 27 ist, wieder einen Gutschein für eine Umarmung und 1x Staubsaugen.

4. Was ihr wollt!

Jetzt kommt die Grundvoraussetzung zum Einsatz. Ihr wisst, was ihr wollt? Ihr wisst, was ihr (mehr) machen wollt? PERFEKT! Dann überlegt euch jetzt noch, wie oft, und schreibt es auf.

Ein paar Beispiele:

Ich möchte mich gerne mindestens 1x pro Monat mit Freundin Babsi treffen, und mit Freundin Julia sogar alle 2 Wochen. 
Dann tragt ihr euch 1x in jedes Monat "Treffen mit Babsi" (zB. immer Anfang oder Ende des Monats) ein und alle 2 Wochen "Treffen mit Julia".

Ihr wollt außerdem eure Familie eigentlich öfter sehen, als nur zu Weihnachten, Ostern, Geburtstagen, Mutter- und Vatertag? Dann überlegt euch, wie oft wirklich, und tragt euch dementsprechende Termine ein. 
Und wenn eure Antwort ist Naja, sind wir uns mal ehrlich, Weihnachten, Ostern, Mutter- und Vatertag sind ja eh schon 4 Termine im Jahr. Plus 4 Geburtstage (Mama, Papa, Bruder/Schwester und ich). Und zum Nikolaus und zu Silvester komme ich ja auch immer vorbei. Das sind ja eh schon 10 Termine!, dann passt das auch. Dann habt ihr jetzt wenigstens einen Überblick, wieviel Zeit ihr wirklich mit den Menschen verbringt, die ihr liebt und braucht kein schlechtes Gewissen mehr haben, oder euch machen lassen.

Ihr wollt öfter Ausflüge machen und zwar mindestens alle 2 Wochen (weil seien wir mal ehrlich, der Mensch braucht manchmal auch Entspannung)? Dann tragt das ein! 

Ihr wollt mehr Zeit in's Kochen investieren? Tragt jeden Freitag Abend "Rezepte aussuchen" ein und am Samstag geht's direkt zum Markt.

Und so weiter und so weiter...

5. Definiton

Definieren wir das alles noch ein bisschen, denn dann funktioniert es besser. Überlegt euch, was ihr bei den einzelnen Terminen ungefähr machen wollt.
Ihr könnt das dann direkt eintragen, oder einfach eine Liste anlegen.


Zum Beispiel könnt ihr euch eine Liste mit Wanderrouten oder Ausflugszielen überlegen. Das Internet ist da bestimmt eine große Hilfe. Oder ihr nehmt jedes Monat ein anderes Kochbuch, aus dem ihr Rezepte aussucht. Oder ihr überlegt euch, in welchem Lokal ihr euch mit euren Freunden treffen wollt.

6. Einmalig!

Gibt es noch etwas, das ihr einfach nur einmal probieren wollt? Tragt es ganz oben beim passenden Monat, zu keinem bestimmten Tag ein und ungefähr 2 Monate vorher einen Termin, bei dem alles organisiert und gebucht wird, oder ihr zumindest damit beginnt.
zB. Lasertag, Escape the Room, Trampolinhalle, Bungee-jumping, etc.

7. Wochenplanung

Jetzt tragt ihr das alles in den Kalender ein, den ihr im Alltag verwendet. Wenn ihr diese Übersicht der Monate nicht braucht, könnt ihr das natürlich auch direkt in dem Kalender machen, aber ich finde, dass man so besser die Übersicht behält, als wenn man zwischen Wochen oder Monaten herumblättern- oder scrollen muss.

8. Und jetzt...?

Alles was ihr jetzt noch tun müsst, ist euch an euren Kalender zu halten.
Und wenn etwas dazwischenkommt ist das halb so schlimm. Verschiebt es einfach oder löscht es, das macht gar nichts. Aber ihr werdet euch nicht mehr ärgern müssen, weil ihr nie macht, was euch eigentlich Spaß machen würde!

Und erzählt euren Freunden ruhig von eurem neuen Time Management. Das hilft. Zu Beginn finden sie es vielleicht komisch, aber spätestens nachdem ihr euch das dritte Mal so unkompliziert getroffen habt, werden sie ganz von selbst ihren Kalender zücken, um das nächste Treffen auszumachen.



Ich hoffe, ich konnte einigen von euch damit helfen!

Auf die Idee bin ich durch eine liebe Freundin gekommen, die immer unglaublich beschäftigt ist und kaum Zeit hat, weil sie eine Powerfrau ist, die in einem Jahr eben mehr schafft, als andere in 10! 
Wir haben uns lange nicht gesehen und als wir uns dann endlich wieder einmal trafen, war es so unglaublich lustig und toll, dass wir auf keinen Fall zu viel Zeit verstreichen lassen wollten, bis wir uns wiedersehen. Also haben wir uns sofort ein weiteres Treffen für das nächste Monat um die selbst Zeit herum ausgemacht. Sonst haben wir es ja immer spontan versucht, aber das hat einfach nicht so gut funktioniert. Und beim nächsten Mal haben wir wieder ein neues Treffen vereinbaret. So machen wir das jetzt schon seit einem halben Jahr und es funktioniert bestens! 

Alles Liebe! 💖


27 Fakten über mich


So wie all meine Posts kommt auch dieser spät, aber doch.

Ich hatte vor kurzem Geburtstag (deshalb "spät, aber doch", weil nicht brandaktuell) und zwar meinen 27. 
Ob das jetzt alt oder jung ist, dürft ihr für euch entscheiden, ich sehe das halbwegs entspannt. Es kommt halt darauf an, worum es geht. Ein Beispiel: Was Hüpfburgen angeht, bin ich irgendwie (zu) alt. Was Sich-über-die-Jugend-von-heute-Beschweren betrifft, bin ich eigentlich zu jung.
Ihr seht, so ein Geburtstag und damit neues Lebensalter, kann ganz schön kompliziert sein! Es ist ja auch wirklich unfair! Da bekommt man gerade mal so halbwegs raus, wie es mit 26 läuft und pabääähhhm... wird man 27.

Kommen wir aber zum heutigen Post. 
Jaja, oder Post der Woche... Jaaaa gut, vielleicht auch des Monats! Manno, lasst mich doch! Es ist mein Blog! Da darf ich schreiben so oft (und auch so selten) ICH will!
Weil ich selbst solche Posts sehr gern lese, dachte ich mir, mal selbst so einen "ach so lustige und interessante Fakten über mich, die bestimmt jeden interessieren und die Welt unglaublich bewegen"-Post zu verfassen. Naja, aber es ist ja (wie bereits erwähnt) mein Blog und so besteht durchaus berechtigterweise die Annahme, dass euch so etwas interessiert, wenn ihr schon hier seid. :)
Ich werde versuchen mich kurz zu fassen.
Ha, der war gut!

1. Ich habe keinen zweiten Vornamen.

2. Ich habe mir noch nie die Haare gefärbt.

3. Ich esse keinen Salat. Nicht einmal Nudelsalat.

4. Ich bin großer Louis de Funès Fan! Deshalb heißt mein Hund auch Louis ;)

5. Ich habe mir einmal den rechten Zeigefinger und einmal den linken kleinen Finger gebrochen.

6. Ich trinke nur einmal im Jahr Alkohol - an meinem Geburtstag.

7. Ich ertrage es nicht, wenn irgendwo "für was" gesagt wird oder steht! Das heißt WOFÜR! (Da schreie ich auch schon mal die Kino Leinwand an)

8. Ich träume JEDE Nacht und kann mich den ganzen Tag daran erinnern.

9. Ich trage Kontaktlinsen.

10. Zu Hause habe ich immer Hausschuhe an, weil ich sehr schnell kalte Füße bekomme. Sogar im Sommer.

11. Ich bin nicht tätowiert.

12. Ich trinke keinen Kaffee, schwarzen Tee mit Milch dafür umso lieber.

13. Ich bin abergläubisch.

14. Ich habe Ohrlöcher bekommen, als ich ganz klein war, habe aber sonst keine Piercings.

15. Ich habe eine Zeit lang als Kellnerin in einer Bar gearbeitet und war darin ungefähr so toll wie Penny von The Big Bang Theory.

16. Ich habe immer sehr gern gelesen und hatte schon als Kind meine Nase ständig in irgendeinem Buch.

17. Ich liebe alle möglichen Serien und Filme, hasse aber, dass ich so viel fernsehe.

18. Ich habe früher grundsätzlich immer den Aufzug genommen, wenn es einen gab, heute gehe ich fast immer über die Treppen.

19. Ich bin 1,68m groß.

20. Es fällt mir sehr schwer manche Dinge oder Eigenarten (von anderen oder auch mir) einfach zu akzeptieren.

21. Ich habe Flöte und Klavier spielen gelernt, kann es aber heute nicht mehr.

22. Ich erledige fast alles im letzten Moment.

23. Ich bin ein extremer Dickkopf und mache oft Dinge (nicht) "aus Prinzip".

24. Ich liebe die Weihnachtszeit, kann das eigentlich Fest dann aber nie wirklich leiden.

25. Ich habe mir (nicht ganz so) heimlich immer eine Überraschungsparty für meinen Geburtstag gewünscht und heuer tatsächlich eine bekommen! 
DANKEEEE!!!!

26. Ich habe von Natur aus so helle Augenbrauen, dass ich sie regelmäßig färbe und sogar Microblading machen habe lassen.

27. Ich liebe den Herbst über alles! Es ist die beste Jahreszeit überhaupt! Die bunten Blätter, die kühle Brise, die Kuschelpullis...! 

Und jeder, der was anderes behauptet: Der Sommer ist viel zu heiß! 28 Grad haben wir schon lange nicht mehr! 35 Grad im Schatten sind die harte Realität! Und es ist zwar toll, wenn es lange hell bleibt, aber was nutzt einem das, wenn man schon nicht mehr weiß, was man ausziehen soll und ständig von Insekten zerstochen wird!
Der Winter ist zu kalt und eisig (das habe sogar ich nach diesem letzten Winter eingesehen) und der Frühling ist zwar ganz nett, aber da sind die Bäume noch viel zu kahl und die ganzen Insekten sind dann schon wieder da!
Oh Mann! Sorry, aber da habe ich eine ziemlich gefestigte Meinung (siehe Punkte 20 und 23).

Und weil ich den Herbst so liebe, kommen hier jetzt noch ein paar Fotos, die im Oktober entstanden sind.

Danke für's Lesen, ich hoffe, es war spannend! Und falls euch irgendein Punkt näher interessiert, könnt ihr gerne einfach nachfragen.










Ende der Sommerpause und was ich eigentlich so gemacht habe


Ja, mich gibt's auch noch! Ich gebe zu, dass ich mir eine etwas sehr lange Sommerpause gegönnt habe, aber jetzt bin ich ja wieder da und alles wird gut! Was auch immer das heißen mag...

Der Sommer ist für mich schon lange die schlimmste Zeit des Jahres. Als es noch Sommerferien für mich gab, konnte ich mich mit dieser schrecklichen Zeit noch irgendwie arrangieren, aber seit ich mein Studium beendet habe, gibt es absolut keinen Grund mehr für mich, mir das ganze Debakel irgendwie schön zu reden. 
Aber warum?! 
Warum, fragt ihr Ungläubigen?! Das kann ich euch sagen! Weil es im Sommer einfach viel zu heiß ist! Ja, Sonne ist schön, aber 35°C im Schatten hält doch keiner aus! Zumindest nicht lange. 
Aber was rege ich mich noch auf?! Es ist ja jetzt wieder überstanden und so kann ich euch in der Gemütlichkeit des Herbstes ganz entspannt von meinem Sommer berichten.

Also was habe ich eigentlich so gemacht?

Sogar ich muss zugeben, dass der Sommer 2016 hitzetechnisch nicht ganz so schlimm war. Also habe ich meine Badetasche und meinen supertrendy Schwimmreifen eingepackt und bin baden gefahren. 



Louis hat den Sommer auch sehr genossen, allerdings leidet der arme Kerl manchmal noch mehr unter der Hitze als ich, weil er sich dann einfach nicht so auspowern kann, wie sonst. 
Um dem ein bisschen entgegenzuwirken waren wir sehr oft abends laufen oder rollerskaten, was ihm richtig Spaß gemacht hat. An dieser Stelle möchte ich allen netten Radfahrern danken, die eine Klingel an ihrem Rad haben und diese auch benutzen!
Um der Hitze zu entkommen, haben wir uns sonst hauptsächlich in der kühlen Wohnung verschanzt, und am Sofa vor uns hingedöst.



Eine Freundin von mir hat von uns allen einen Fallschirmsprung zu ihrem Geburtstag bekommen und uns direkt eingeladen mitzukommen. Also um zuzusehen, nicht um zu springen! Das wäre absolut nichts für mich! Ihr hat es großen Spaß gemacht und es war total aufregend bei den Vorbereitungen dabei sein zu dürfen und dann darauf zu warten, wie sie landet.

Als weiteres Freizeitprogramm habe ich mich durch die Wachau gefuttert und zwar mit Hilfe von jedem Kellergassenfest, das ich finden konnte. Die meisten nutzen so etwas ja vorrangig um Alkohol in jeder Form zu vernichten, aber mich interessiert dabei eher das Essen und die Leute. Oh, und die Aussicht! Bei einem Kellergassenfest konnten wir einen Heißluftballon nach dem anderen starten sehen, bis zum zum Schluss über 20 Ballons in der Luft waren!



Und als krönenden Abschluss für diesen, doch recht erträglichen Sommer, haben wir uns einen Traumurlaub gegönnt. Freunde haben uns große Lust auf die Malediven gemacht und uns dazu gleich das richtige Reisebüro empfohlen. Und so durften wir Anfang September 11 Tage überraschend günstig auf Makunudu verbringen. Das bedeutete Traumstrand, wunderschöne Sonnenauf- und untergänge, herrliches Essen und eine Bräune, der ich noch lange nachweinen werde. Einmal haben wir uns sogar den Luxus von Essen am Zimmer gegönnt!
Aber wir sind nicht nur am Strand gelegen, haben die Füße in den Sand gesteckt und uns die Bäuche vollgeschlagen! Mein Freund hat den Tauchschein gemacht und ich war hin und wieder schnorcheln. Nur hin und wieder deshalb, weil ich es tatsächlich geschafft habe, vom Schnorcheln (!!!!!) seekrank zu werden! Schlecht war mir zum Glück nicht, sich während dem Schnorcheln übergeben zu müssen, wäre auch ordentlich unpraktisch, aber ich habe die Wellen halt auch noch gespürt, nachdem ich schon lange aus dem Meer draußen war. 
Trotzdem war es jedes Mal toll die Fische und jetzt kommt's Schildkröten und HAIE zu beobachten! Ob im Wasser oder nur vom Strand aus.













Wir haben viele nette Leute aus aller Welt kennengelernt und im Nachhinein freue ich mich berichten zu können, das wir mit einigen immer noch Kontakt haben!
Ein ganz besonderes Erlebnis war für mich ein Gespräch mit unserem Roomboy. Als ich ihm erzählte, dass ich erst durch andere Länder fahren muss, um an's Meer zu kommen, konnte er es gar nicht glauben. Wie auch? Er kennt nur das Leben am und mit dem Meer. Aber mit der folgende Frage habe ich trotzdem einfach nicht gerechnet: "But do you have sunrise and sunset?" Ääähhhmmmm... ja, wieso? Und dann verstand ich, dass für ihn die Sonne jeden Morgen aus dem Meer kommt und jeden Abend wieder darin verschwindet. Ich habe dann versucht ihm zu erklären, dass wir Wiesen, Wälder und vor allem Berge habe, aber richtig glauben konnte er das nicht, weil er mich in den nächsten Tagen immer wieder mal über dieses merkwürdige Land ausgefragt hat, aus dem ich angeblich komme.

Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaub und ja, eigentlich sogar ein schöner Sommer.

Warum ich Ende Oktober einen Post über den Sommer schreibe? 
Also gleich erstens einmal: Warum nicht?! 
Und zweitens: Weil ich kann!
Und drittens: Früher wollte ich mich eben nicht melden, aber ich wollte diese ganzen schönen Fotos trotzdem nicht auf irgendeiner Festplatte verkommen lassen. So haben alle was davon und die Verrückten unter euch, die den Sommer so lieben (ich versteh' euch einfach nicht) haben bestimmt etwas davon.

Jedenfalls freue ich mich, wieder zurück zu sein und euch mit einem Potpourri aus Nützlichem, Überflüssigem und allerlei Lustigem zu versorgen!




Mein erstes Jahr mit Hund - Ein Resümee


Mein erstes Jahr mit Hund ist vorbei. Irgendwie ist es schnell vergangen, obwohl ich selten jeden Tag so intensiv ausgenutzt und wahrgenommen habe, wie im letzten Jahr.
Tja, und nach so einem Jahr ist es wohl an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Was habe ich richtig, was habe ich falsch gemacht? Was würde ich genau so nochmal machen und was nicht?


Dann fangen wir mal an! Gleich am allerersten Tag mit Hund, im allerersten Moment zusammen, als wir im Auto saßen, habe ich eine Fehler gemacht, den ich schwer bereue und über den ich mich wahrscheinlich noch ewig ärgern werde! Ich habe ein Foto von diesem süßen, knuffigen, allerliebsten Welpen auf meinem Schoß gemacht und dann... Dann habe ich es gelöscht, weil ich mich nicht hübsch darauf fand!!! Was ist nur los mit mir?!?! Ich würde so einiges dafür tun, wenn ich ein Foto von dem Moment hätte, als wir Louis mit nach Hause genommen haben!
Aber andererseits war es mir in dem Moment einfach nicht wichtig genug. Ich war so voller Freude und Vorfreude auf alles, was vor uns lag, dass es mir egal war, ob ich jetzt ein Foto habe, oder nicht. Und so erging es mir im Laufe des letzten Jahres oft. Nicht, dass ich viele schöne Fotos gelöscht hätte, aber ich habe viele, sehr viel, sehr sehr viele Fotos gar nicht gemacht, weil mir in dem Moment der Moment wichtiger war. Und das ist wahrscheinlich auch gar nicht so schlecht.
Aber jedem, der sich einen Welpen nimmt, kann ich nur empfehlen so viele Fotos wie möglich zu machen, auf denen man auch sieht, wie klein dieser Wuzi ist, der so viel Freude in euer Leben bringt. Am besten, ihr beauftragt von Anfang an irgendjemanden, der permanent Fotos von euch und dem Hund macht. Das wäre wohl die beste Lösung!

Noch so ein kleiner Fehler, den ich gleich zu Beginn gemacht habe: Ich bin nicht sofort zum Tierarzt mit ihm gefahren. Wer sich keinen Rassehund mit 17 Generationen Stammbaum holt, der möge doch bitte zu allererst den Tierarzt ansteuern! Und wer der euch nur erzählt, dass alles bestens ist, dann weiß man es wenigstens. Ich habe schon einen ziemlich ausführlichen Post darüber verfasst, wie ich zu Louis gekommen bin und was für Startschwierigkeiten wir hatten. Hier könnt ihr auch lesen, warum man dringend gleich als erstes den Tierarzt aufsuchen sollte (ich sage nur: Würmer und Flöhe).

Louis und ich sind seit ca. einem halben Jahr bei einer Hundetrainerin und ich könnte nicht begeisterter sein. Manchmal wünschte ich, wir wären schon früher zu ihr gegangen, aber wir waren zum Glück gar nicht so spät dran und hatten vorher alles ganz gut im Griff. Er hörte auf seinen Namen, kam wenn man ihn gerufen hat und "Sitz" und "Platz" waren auch kein Problem. Aber irgendwann waren andere Dinge interessanter, als das Leckerli, das man bekommt, wenn man gerufen wird. Wir haben schnell erkannt, dass sich ein Problem anbahnen könnte und haben zum Glück eine wirklich tolle Hundetrainerin gefunden.
Achja, und wer seinen Hund einmal die Woche bei einem sogenannten Trainer abgibt, einkaufen fährt, ihn wieder holt und sich wundert, dass der Hund zwar ein paar Tricks drauf hat, aber eigentlich nicht wirklich erzogen ist, soll sich schämen! Ja, es gibt solche Leute! Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde, die Trainer, die es anbieten, oder die Leute, die es in Anspruch nehmen. So oder so verliert das Tier dabei! Ich bin wirklich kein Profi, was Hundeerziehung betrifft, aber heutzutage weiß wirklich jeder, dass in einer guten Hundeschule der Mensch am meisten lernt und man nur so langfristige Erfolge erzielt!
So, das musste mal raus!

Kommen wir zu den lieben Mitmenschen. Oh ja, wenn man einen Hund bekommt, zeigt sich das wahre Gesicht von Freunden und Verwandten! Na gut, das ist jetzt vielleicht ein bisschen zu drastisch. Aber man merkt schon, wem man wichtig genug ist, um Rücksicht zu nehmen und wem nicht. Irgendwann ist nur mehr wichtig, ob Hunde erlaubt sind, wo man hinwill, und entscheidet dann, ob man den Hund zu Hause lässt, oder mitnimmt. Aber zu Beginn, vor allem bei einem Welpen, ist das ein bisschen komplizierter. Kann ich ihn mitnehmen? Wie lange kann er schon alleine bleiben? Wenn er alleine bleibt, muss ich aber vorher lange genug mit ihm spielen und ihn beschäftigen! Im Kaffeehaus kann man nicht entspannt tratschen, weil nicht jeder Hund einfach gleich entspannt unterm Tisch liegt, ohne dass man ihn bemerkt. Sind da auch andere Hunde? Wie viele andere Hunde werden da sein? Gibt es eine Möglichkeit für den Hund sich zu erleichtern, wenn er muss?
Tja, ihr merkt schon, da gibt es so einiges zu bedenken und zu klären. Manchen ist das zu anstrengend und ich habe mir sagen lassen, je mehr Hunde man hat, um so kleiner wird der Freundeskreis. Das glaube ich sofort! Aber ich habe zum Glück sehr tolle Freunde und Verwandte, die nicht nur Rücksicht genommen haben, sondern sich auch (fast) anstandslos in's Hundetraining integrieren lesen. Manche mehr, manche weniger, aber das ist in Ordnung.

Was sich auch noch geändert hat, seit ich einen Hund habe, ist mein Verhältnis zu Katzen. Früher hätte ich mich nie festlegen können, ob ich grundsätzlich ein Hunde- oder ein Katzenmensch bin. Ich wollte zwar für mich persönlich lieber einen Hund haben, aber ich mochte Katzen genau so gerne. Das hat sich dann schnell geändert. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass Louis zwar schon die eine oder andere Katze auf einen Baum gejagt hat (ja, das machen Hunde wirklich), aber er hat noch nie einer was getan. Und wenn sie nicht vor ihm weglaufen, dann bleibt er einen Meter vor ihnen stehen und fordert sie zum Spielen auf. Bis jetzt hat noch keine Katze mitgemacht, deshalb gibt er dann irgendwann auf und trottet enttäuscht zu mir zurück. 
Also mein Hund kann ganz gut mit Katzen, nur sie mit ihm anscheinend nicht. Und ich selber? Tja, ich tue mir ein bisschen schwer. Jetzt wo ich einen Hund habe, bin ich es gewöhnt, mit einem Tier auf irgendeine Art interagieren zu können. Aber Katzen. Die ignorieren einen einfach. Das höchste der Gefühle ist, wenn sie sich gestört fühlen und deshalb weglaufen. Ich hatte schon echte Probleme mit den Miezen, durfte dann aber ein paar ganz nette Exemplare kennenlernen und konnte mich wieder ein bisschen mit ihnen anfreunden. 
Mittlerweile kann ich von mir behaupten, ein eindeutiger Hundemensch zu sein, aber wenn ich höre, dass Freunde von mir eine Katzen haben, dann kündige ich ihnen nicht gleich die Freundschaft. ;)

So. Und jetzt kommt das große Resümee: Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die ich anders machen würde, aber würde ich mir den Louis wieder gleich nach dem ersten Sehen mit Heim nehmen? JAAAA!!! Natürlich! Darüber brauche ich nicht einmal nachdenken! Dass ich einen Hund habe, vor allem diesen speziellen einen Hund, habe ich in dem ganzen letzten Jahr keine einzige Sekunde lang bereut! Er bringt so viel Freude in mein Leben und hat dafür gesorgt, dass ich manchen wichtigen Menschen näher komme, weil ich einfach mehr Zeit mit ihnen verbringe. Er zeigt mir schonungslos meine Fehler auf, ohne es zu merken und begleitet mich jeden Tag, wohin ich auch gehe. Ich würde ihn für nichts in der Welt hergeben!!!


Ach ja, zum Einjährigen gab's natürlich einen schönen Knochen für Louis. Ich glaube, er hat sich gefreut! :)


Content vs. Kreativität


Der Begriff "Content" hat sich für mich im Laufe der letzten Monate zu einem wahren Monster entwickelt. Es schläft unter meinem Bett, folgt mir auf Schritt und tritt und lauert mir in den unbekümmertsten Momenten auf. Warum? Wegen diesem Blog.

Dieser Blog sollte für mich von Anfang an ein kreatives Ventil und nichts anderes sein. Mir gefiel das Gestalten, das Schreiben und das Fotos machen. Aber noch lange bevor ich meinen Blog erstellt habe, gab es viele andere Blogs, die mich inspirierten. Bei manchen scrollte ich nur durch die Fotos, bei anderen sog ich jedes einzelne Wort auf. Und weil, naja weil, hmmm... was die können, kann ich doch auch!

Also habe ich Tage, wenn nicht sogar Wochen, damit verbracht mir einen Namen zu überlegen und schließlich diesen Blog erstellt. Und es hat mir großen Spaß gemacht! Alles zu gestalten. Wo soll was stehen und wie soll es aussehen? Ich konnte mich stundenlang damit beschäftigen! Und auch das Schreiben selbst war toll! Immer, wenn ein Post fertig war, war ich so zufrieden und glücklich und habe nur noch auf Feedback gewartet, das zum Glück immer positiv ausfiel. So ist das anscheinend, wenn einen noch kaum wer kennt und liest. Da gibt's keine Neider.

Aber schon zu Beginn war es nicht ganz so leicht für mich und es gab ein paar Dinge, die mich störten. 
Zum Beispiel das Gestalten. Ich bin mit meinen Vorstellungen leider recht schnell an die Grenzen des für mich Möglichen gestoßen. Schon die Erstellung eines Drop-Down-Menüs schien extrem aufwendig und mühsam, und ich war mir nicht mehr sicher, ob Blogger die richtige Entscheidung für mich war. Naja, aber dafür gibt es ja Wordpress. Nur leider fällt mir diese ganze Wordpress-Sache nicht so leicht. Ich kapiere das mit dem Host und dem Server einfach nicht und hätte gern jemanden der mir hilft, aber irgendwie findet sich niemand.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Publikum. Wie gesagt, war ich immer ganz gespannt auf Feedback. Aber das war schwerer zu bekommen, als gedacht. Auch wenn ich mehr Leser hatte, als Anfangs erhofft, interessierte sich mein unmittelbares Umfeld nicht so wirklich für den Blog. Keine Zeit, gar nicht online gewesen, noch gar nicht gesehen. Meine Freunde hatten anscheinend wichtigeres zu tun und meine Familie hätte nicht uninteressierter sein können. Tja, und wenn man etwas gefunden hat, das einem Spaß macht, dann wünscht man sich schon irgendwie, dass alle mit wehenden Fahnen hinter einem stehen und einem zujubeln.

In der ganzen Zeit schwebte auch noch mein fehlender "Content" wie ein Damoklesschwert über mir. Ich bin eben kein Beauty oder Fashion Blogger. Ich habe am liebsten ein paar Dinge, die für mich funktionieren und gehe nicht gern shoppen. Außerdem finde ich es verschwenderisch, mehr als eine Wimperntusche, Gesichtscreme etc. zu besitzen. Für einen Fitnessblog bin ich weder sportlich noch schlank genug und für einen Lifestyleblog kommt mir mein Leben nicht stylisch genug vor. Und wenn man sich beim Bloggen in keine der schön dekorierten und aufgeräumten Schubladen setzen kann, dann wird es auch schwer mit dem Content. Denn der soll ja in sich schlüssig sein, sich wie ein roter Faden durch alle Beiträge ziehen und klar erkennbar sein.

Es ist nicht so, als würden mir Ideen fehlen. Es gibt viele Dinge, die mich beschäftigen und über die ich gerne schreibe. Aber welches Etikett kann ich draufpacken? Ich schreibe gerne und viel über meinen Hund, aber darauf will ich mich nicht beschränken. Ich koche und backe gerne, aber das hier wird sicher kein Foodblog. Und was ist mit all den anderen Sachen in meinem Leben? Wo finden die noch Platz?

Und auf der Suche nach den Antworten auf diese und noch mehr Fragen gab es in mir den ständigen Kampf zwischen meiner Kreativität und dem Content, den ich liefern soll, wenn ich mit dem Blog erfolgreich sein will. Und das will ich! Nicht weil ich es mir so lässig und entspannt vorstelle. Oh, ich muss ständig Fotos bearbeiten und mir Beiträge überlegen und sie schreiben, aber dabei kann ich ganz lässig und cool zu Hause sein und bekomme Goodies zugeschickt! Und diese Giveaways sind immer so fun, aber auch so supianstrengend! Nein, das meine ich alles nicht! Ich will deshalb erfolgreich damit sein, weil ich es gerne mache und dabei was rausschauen soll. Wenn ich gerne stricke, dann will ich ja auch nicht jahrelang den gleichen Schal stricken, den keiner tragen will. Ich weiß jetzt nicht genau, was die Erfolgsparameter für's Stricken sind, aber ich denke, es kommt rüber, was ich meine.

Ich blogge gerne, aber dieser ständige Zwang in eine Schublade passen zu müssen, wenn ein deckenhoher Apothekerschrank zu klein für mich ist, erstickt meine Kreativität irgendwie. 

Aber vielleicht geht es genau darum. Im echten Leben machen wir doch auch nichts anderes, als zu versuchen, die ganzen Rollen, die wir spielen, die ganzen Eigenschaften, die uns ausmachen, irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Deshalb hat mir der Titel "Anne Impression" auch so gut gefallen. Er ist so allgemein gültig, hat aber eine persönliche Note durch meinen Namen. 
Vielleicht bin ich keine Beauty-, Fashion-, Lifestyle-, Food-, Hunde-, Eltern-, oder Welcheschubladeauchimmer-Bloggerin. Aber ich kann trotzdem Beiträge zu all diesen Themen haben! Setzt ihr euch nur in eure Schubladen, ich dekoriere inzwischen den ganzen Schrank um! Moment mal, das wäre dann wieder DIY, oder? Ach egal!

Wahrscheinlich gibt es hier ständig Änderungen, vor allem im Menü, aber wer isst schon gerne immer das selbe, und wahrscheinlich gibt es noch viele Posts zu ganz bestimmten Schubladen-Themen. Aber festlegen werde ich mich nur in einem: Ich schreibe einfach über alles, worüber ich Lust und Laune habe! Das wird mal mehr, mal weniger sein, aber der blöde Content kann mich jetzt mal! :)


Beenden wir das Ganze am besten mit einem Foto, das ihr so wahrscheinlich auch auf keinem anderen Blog sehen werdet! :)


Und an alle, die mich lesen und denen gefällt, was ich schreibe: Danke! Ich hoffe, ihr versteht mich, oder fühlt euch vielleicht sogar selbst ein bisschen besser verstanden! 



Warum ein Blog?


Wenn mich jemand fragt, warum ich einen Blog habe, dann antworte ich einfach ganz frech: "Warum nicht?!"
Tatsächlich ist es so, dass mir diese Frage kaum jemand stellt, der mich besser kennt. Da kommt dann höchstens ein "Na endlich!" oder "Zeit wird's!" und vielleicht auch mal ein "Das war ja klar!". Ja, wer mich kennt, für den ist klar: Das passt zu ihr!

Aber wieso? Wieso passt so etwas zu mir?

Naja, einerseits habe ich ein nahezu unstillbares Mitteilungsbedürfnis. Ich kann echt viel reden. Manchmal sogar ohne wirklich etwas zu sagen. Das ist dann keine Absicht, aber es passiert hin und wieder. 
Tja, und ich kann nicht nur theoretisch viel reden, ich mach' es auch. Wenn ich aufgeregt bin, oder aus sonst einem Grund gerade besonders viel Spaß daran habe mein verbales Innerstes nach Außen zu stülpen, dann sogar ohne Punkt und Komma. Dann verspreche ich mich manchmal nur deshalb, weil ich soviel auf einmal sagen möchte, dass mein Mund gar nicht hinterher kommt.

Andererseits geht es nicht immer nur um das Sprechen an und für sich. Manchmal hab' ich richtig viel zu erzählen. Vor allem, wenn ich einen neuen Film oder eine neue Serie gesehen habe, und glaubt mir, mindestens eines von den beiden Dingen habe ich immer. 
Und dann (manchmal doch sehr zum Leidwesen meiner Mitmenschen) will ich solche Filme oder Serien immer - naja, ich sage jetzt mal großzügig - zusammenfassen. 
Wer mich ein bisschen kennt, hat wahrscheinlich grade einen Lachanfall bekommen. Es ist um ehrlich zu sein eher so, dass sich alle über meine "Zusammenfassung" einig sind und sie als derart umfassend und detailverliebt beschreiben, dass "man sich den Film danach echt nicht mehr anschauen muss" (Zitat von so ziemlich jedem, der je mit mir gesprochen hat). 
Ich weiß auch nicht, woran das liegt und warum ich das mache. Jeder unterhält sich hin und wieder über Filme und Sendungen, und damit alle mitreden können, muss man eben beschreiben, worum es geht. Ich habe allerdings schon als kleines Kind dann immer versucht eine Art Broadway-Show in den Köpfen meiner Zuhörer heraufzubeschwören, damit sie auch haargenau verstehen was ich meine und wovon ich spreche.

Und damit sind wir schon beim nächsten Punkt. Ich habe, wie so ziemlich jeder andere Mensch auch, das große Bedürfnis verstanden zu werden. Leider fühle ich mich großteils unverstanden und verstehe dann aber selber nicht, warum mich keiner versteht. Ok, das war jetzt das ein oder andere "verstanden" zu viel. Aber versteht ihr mich? Nein? Tja, so geht es mir oft.
Vielleicht habe ich in meinem Alltag künftig mehr Ruhe und kann mich besser entspannen, wenn all die Rechtfertigungen, warum ich bin wer und wie ich bin, ein für alle mal niedergeschrieben sind. Wenn mich dann wer nicht versteht, schicke ich ihnen einfach einen Link! :)

Und der vielleicht wichtigste Grund für mich, einen Blog zu haben: Es macht mir Spaß! Schon am Gestalten hatte ich so eine Freude, dass ich fast befürchte, nie ganz damit fertig zu werden. 


Ich wünsche uns allen viel Spaß hier! Mir beim Schreiben, euch beim Lesen!